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Wien-Marathon soll wie geplant am 19. April stattfinden

Die Veranstalter sehen angesichts der Coronavirus-Krise derzeit keine Veranlassung, den Wien-Marathon am 19. April zu verschieben oder gar abzusagen. Der Marathon und seine Rahmenbewerbe mit üblicherweise rund 40.000 Teilnehmern aus über 120 Nationen werde "sicher stattfinden, wenn nicht die maßgeblichen Behörden eine gegenteilige Entscheidung treffen", hieß es in einer Mitteilung vom Freitag.

Veranstalter sieht derzeit keine Veranlassung für Verschiebung SN/APA (Archiv)/GEORG HOCHMUTH
Veranstalter sieht derzeit keine Veranlassung für Verschiebung

Man habe großen Respekt vor den Marathonveranstaltern in Rom (ursprünglicher Termin: 29. März) und Paris (5. April), die aufgrund der jeweils nationalen behördlichen Vorgaben die schwierige Entscheidung zur Absage verkünden mussten, hieß es weiters. Anders als in Italien, Frankreich oder in der Schweiz sei in Österreich von den zuständigen Behörden zum momentanen Zeitpunkt aber explizit kein Verbot von Events ausgesprochen worden.

"Covid-19 berührt zwar auch die Organisation des VCM. Wir arbeiten aber in jeder Hinsicht an der Vorbereitung. Dabei beachten wir verantwortungsbewusst die Empfehlungen des österreichischen Gesundheitsministeriums und der Weltgesundheitsorganisation (WHO) zur Abhaltung von Großveranstaltungen", erklärte Wolfgang Konrad, der Veranstaltungschef des Marathons. Auch die Landessanitätsdirektion Wien habe unlängst mitgeteilt, dass es derzeit "keine behördlichen Maßnahmen zur Einschränkung von Veranstaltungen jeder Art" gebe. Das habe Gesundheits- und Sportstadtrat Peter Hacker am Donnerstag erneut betont.

Das Risiko beim VCM wird vom österreichischen Gesundheitsministerium auf der niedrigsten Stufe eingeschätzt. "Wichtige Gründe dafür sind der Charakter als Freiluftveranstaltung mit Teilnehmenden, die fit, gesund und großteils unter 60 Jahren sind, sowie ein seit Jahren erprobtes, umfassendes Gesundheits- und Sicherheitskonzept, das nun auch Maßnahmen zu Covid-19 integriert", erklärte Robert Fritz, der Leiter des VCM Medical Centres.

Einfluss auf den Ablauf der Veranstaltung mit seinen Rahmenbewerben am 18. April werde die Corona-Situation aber dennoch haben. "Covid-19 wird Adaptierungen für die Planung des Vienna City Marathon mit sich bringen. In Zusammenarbeit mit Experten bewerten wir alle Teile des Events hinsichtlich möglicher Risiken und setzen Schritte für allfällige Maßnahmen", so VCM-Geschäftsführer Gerhard Wehr.

Man sei sich aber auch bewusst, dass sich die Situation jederzeit ändern könne. "Es finden vor dem VCM zahlreiche andere Großveranstaltungen in Österreich statt. Wir arbeiten mit Behörden, Experten und anderen Veranstaltern eng zusammen, um die entsprechenden Hinweise an die Teilnehmer und Besucher abzustimmen und zu kommunizieren", bekräftigte der Marathon-Veranstalter.

Quelle: APA

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