Eiskunstlauf

Salzburger liefen von Rekord zu Rekord

Der Eiskunstläuferin Sophia Schaller fehlte bei der Staatsmeisterschaft nicht viel zum ersten Titel. Ihrer Favoritenrolle gerecht wurden derweil Österreichs Paradepaar Severin Kiefer und Miriam Ziegler sowie das konkurrenzlose Synchronteam Sweet Mozart, das nun für die Weltmeisterschaft buchen kann.

Die Eiskunstläufer sind ihrer Zeit voraus. Freitag und Samstag wurden in Klagenfurt die Staatsmeistertitel für das Jahr 2020 vergeben. Salzburgs Verband stellte die größte Abordnung und räumte sieben Medaillen ab. Während der Salzburger Severin Kiefer und Partnerin Miriam Ziegler ebenso einen Favoritensieg landeten wie das konkurrenzlose Synchronteam Sweet Mozart, strahlte Sophia Schallers Silbermedaille wie Gold.

Die 19-jährige Salzburgerin, die nach einem perfekten Kurzprogramm am Freitag knapp vor den beiden 16-jährigen Favoritinnen Olga Mikutina und Stefanie Pesendorfer geführt hatte, überzeugte nach einem Fehler zu Beginn der Kür auch tags darauf, wurde von Mikutina (171,65 Punkte) aber noch überholt. Gold und der EM-Startplatz gehen damit an die Vorarlbergerin. 165,24 Punkte und der dritte Podestplatz in Folge sind jedoch ein guter Trost. "Sophia kann stolz sein. Mehr Punkte hat eine Salzburgerin noch nicht erreicht. Damit hätte sie bei jeder Staatsmeisterschaft bislang gewonnen", sagt Salzburgs Verbandspräsidentin Carmen Kiefer. Landsfrau Lara Roth (20), die zuletzt zweimal triumphiert hatte, wurde Vierte. Die dritte Salzburger Teilnehmerin, die gebürtige Finnin Nelma Hede (21), belegte den sechsten Platz.

Zufrieden zeigten sich indes Kiefer/Ziegler, die bei der Generalprobe für die Heim-EM in Graz ihr neues Kurzprogramm testeten. "Es hat gut funktioniert. Wir haben nur positives Feedback erhalten", erklärt Ziegler. Dem Duo unterlief an beiden Tagen jeweils ein Fehler. 188,44 Punkte bedeuteten aber nicht nur den fünften Titel (vor dem Salzburger Livio Mayr und Partnerin Olivia Boys-Eddy), sondern auch eine neue Bestmarke. "Das ist ein toller Anhaltspunkt", meint Carmen Kiefer. "Wir sind auf einem guten Weg", weiß auch Ziegler.

Nur Formsache war der erste Platz für Sweet Mozart. Mit der Bestleistung von 108,09 Punkten qualifizierten sich Kapitänin Eva Lanz und Co. gleich beim Saisonauftakt für die Weltmeisterschaft, die im April in Lake Placid (USA) stattfinden wird. "Die Kür war wunderbar, aber es geht noch mehr", meint Präsidentin Kiefer. Ihre Zuversicht nähren auch die starken Leistungen der Nachwuchstalente: "Da kommt einiges nach."

Quelle: SN

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