Regionalsport

Kapitän schoss Grödig spät zum Derbysieg

Robert Völkl avancierte gegen Bischofshofen mit zwei Toren zum Matchwinner. St. Johann sorgte am Karfreitag für eine Überraschung.

Robert Völkl (2. v. l.) jubelte gegen Bischofshofen doppelt.  SN/krugfoto/Krug Daniel sen.
Robert Völkl (2. v. l.) jubelte gegen Bischofshofen doppelt.

Während Grödig (2:0 gegen Bischofshofen) und St. Johann (2:1 gegen Kufstein) ihre Karfreitags-Partien in der Fußball-Westliga erfolgreich gestalten konnten, kam Seekirchen gegen Reichenau nicht über eine magere Nullnummer hinaus. Bevor am Ostermontag bereits die 23. Runde auf dem Programm steht, schließen Grünau (gegen Dornbirn) und Saalfelden (gegen Hohenems) heute, Samstag, die 22. Runde ab. Bereits am Donnerstag erreichte Anif in Kitzbühel ein 2:2.

Derbysieg. Grödig und Bischofshofen gingen stark ersatzgeschwächt in das Derby. Und die rund 200 Zuschauer bekamen lange Zeit Fußball zum Abgewöhnen zu sehen. Während Grödig zumindest probierte spielerisch Akzente zu setzen, versuchte Bischofshofen mit "altmodischem" Fußball zum Erfolg zu kommen. BSK-Trainer Johann Davare stellte Ex-Profi Alexander Pöllhuber als Libero auf und forderte über die gesamte Spielzeit vehement lange Bälle. Zum Erfolg führten diese Maßnahmen aber nicht. Grödig-Kapitän Robert Völkl erzielte in der 82. Minute per Volleyschuss das 1:0 und machte nur drei Minuten später per Elfmeter den Sack zu.

Überraschung. Nach nur einem Punkt aus den ersten vier Frühjahrspartien konnte St. Johann am Karfreitag endlich voll anschreiben. Die Pongauer lieferten dem höher eingeschätzten Tabellenvierten Kufstein über 90 Minuten einen heißen Fight und siegten am Ende mit 2:1. "Endlich", atmete St. Johanns Trainer Ernst Lottermoser, der seinen Vertrag unter der Woche um ein Jahr verlängert hatte, tief durch. Nach Abwehrfehlern auf beiden Seiten stand es bereits nach 25 Minuten 1:1. In der Folge hatten beide Mannschaften Chancen auf den entscheidenden Treffer.

Vier Minuten vor dem Spielende schlug St. Johann zu. Abwehrchef Dusko Sakan war nach einer idealen Vorlage von Manuel Waltl zur Stelle und markierte den 2:1-Endstand. "Ich hoffe, dass uns dieser Sieg Selbstvertrauen für die nächsten Spiele gibt."

Nullnummer. Seekirchen fand gegen Reichenau nie wirklich ins Spiel und musste sich mit einem mageren 0:0 zufrieden geben. "Eine ganz schwache Partie", erklärt Seekirchens Sportlicher Leiter Mario Lapkalo, dessen Mannschaft den fünften Platz wieder an St. Johann verlor.

Neuigkeiten gibt es von der Zukunftsplanung der Flachgauer: Der Vertrag von Maximilian Tittler wird nicht verlängert, Jürgen Matscher wechselt im Sommer zum oberösterreichischen Landesligisten Ostermiething.







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