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Karate

Nächster Tiefschlag für Buchinger − Luca als Lichtblick

Alisa Buchinger scheiterte beim Premier-League-Turnier in Moskau an zwei umstrittenen Treffern. Luca Rettenbacher war als Neunter der beste Österreicher.

Für Karatekämpferin Alisa Buchinger gerät die vorzeitige Olympiaqualifikation über die Punkterangliste zunehmend außer Reichweite. Die Salzburgerin gewann beim Premier-League-Turnier in Moskau nur einen Kampf, ehe sie nach zwei umstrittenen Schiedsrichterentscheidungen bereits in der zweiten Runde ausschied.

"Mittlerweile bin ich schon ziemlich genervt. Ich fühle mich gut, ich kämpfe gut, es passt vom Kopf her einwandfrei, aber in unserem Sport kann man nie sicher sein, was passiert, da man von vielen Leuten abhängig ist. Ich will mich nicht darauf herausreden, aber es ist schade, wenn man so sinnlos verliert und gestoppt wird", meinte die 26-Jährige.

So hatte Buchinger ihren Zweitrundenkampf gegen Eda Eltemur lange Zeit dominiert, den ersten Punkt bekam aber überraschend die Türkin zugesprochen. Trainer Manfred Eppenschwandtner intervenierte sofort. Doch auch nach der Video-Überprüfung blieb der Referee bei seiner Meinung.

Buchinger blieb nichts anderes übrig, als die Entscheidung zu schlucken und weiterzukämpfen. So gelang ihr auch rasch der Ausgleich, ehe sie der nächste umstrittene Punkt für ihre Gegnerin endgültig stoppte.

"Es ist einfach nur ärgerlich und frustrierend! Ich könnte nicht sagen, was ich hätte besser machen können, das haben auch alle Trainer so gesehen. Ich habe alles gegeben, kann mir nichts vorwerfen und dennoch bleibt unterm Strich nicht das, was ich mir erhofft hatte und definitiv auch möglich gewesen wäre", zog Buchinger ein bitteres Resümee.

Luca Rettenbacher durfte hingegen mit seinem Auftritt in Moskau durchaus zufrieden sein. Der Salzburger feierte zwei Siege. Zwar verlor er danach knapp mit 2:3 gegen den Kasachen Ainazarov und war in der Hoffnungsrunde gegen den Italiener El Sharaby mit 0:3 ohne Chance. Damit landete er auf Rang neun und war damit der beste Österreicher in Moskau. Sein Bruder Robin Rettenbacher schied wie Stefan Pokorny bereits in Runde eins aus. Bettina Plank schied mit einer Knieverletzung im Achtelfinale aus.

Quelle: SN

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