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Karate

Pionierarbeit machte sich bei Junioren-WM bezahlt

Aleksandra Grujic und Marina Vukovic. SN/rußbacher
Aleksandra Grujic und Marina Vukovic.

Salzburgs Karateka legten bei den Nachwuchs-Weltmeisterschaften in Chile eine starke Talentprobe ab. Marina Vukovic sicherte sich den WM-Titel, Aleksandra Grujic holte die Bronzemedaille. Mit Lora Ziller, die bei einem Karateverein in Wels aktiv ist, holte eine weitere gebürtige Salzburgerin mit Rang zwei Edelmetall.

Der Grundstein für diese starken Leistungen im internationalen Vergleich wird zu einem großen Teil in den beiden Karatestützpunkten im Bundesland Salzburg gelegt. "Vor über zehn Jahren haben wir das erste Leistungszentrum in Österreich aufgebaut. Mittlerweile haben wir zwei Stützpunkte, einen in Saalfelden und einen im Olympiazentrum in Rif", erklärt Georg Rußbacher, Präsident des Salzburger Karateverbands. Mit einer so starken Ausbeute bei den Titelkämpfen rechnete aber selbst Rußbacher nicht: "Das war auf keinen Fall zu erwarten. Ich bin von dem Ergebnis begeistert."

Die Zukunft des Salzburger Karatesports scheint dank der professionellen Nachwuchsarbeit langfristig gesichert, dennoch plant man beim Landesverband einen Ausbau der Trainingszentren. "Wir möchten gern einen weiteren Stützpunkt in Saalfelden etablieren. Das Land Salzburg hat uns bereits seine Unterstützung zugesichert, die offizielle Zuweisung steht aber noch aus", sagt Rußbacher, der vor allem die Arbeit in den Stützpunkten lobt. "Mit Thomas Kaserer, Manfred Eppenschwandtner und Ivo Vukovic haben wir exzellente Trainer für unsere Athleten. Es ist auch ihnen zu verdanken, dass wir den Übergang zur nächsten Karategeneration immer wieder nahtlos bewältigen."

Aufgerufen am 22.11.2019 um 03:02 auf https://www.sn.at/sport/regionalsport/karate-pionierarbeit-machte-sich-bei-junioren-wm-bezahlt-78385876

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