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Skibergsteigen

Mountain Attack: Jakob Herrmann gewinnt mit Streckenrekord

Der Lokalmatador überraschte beim Skitourenklassiker in Saalbach über die Marathondistanz und kürte sich zum Mountain Man 2020.

Scheut keine Schmerzen: Jakob Herrmann. SN/mountain attack/wildbild
Scheut keine Schmerzen: Jakob Herrmann.

Der Werfenwenger Skibergsteiger Jakob Herrmann hat am Freitag den Marathon beim Skitourenklassiker Mountain Attack in Saalbach gewonnen. Der 32-Jährige, der im Vorjahr Dritter geworden war, wuchs bei der 22. Auflage über sich hinaus und siegte in der neuen Rekordzeit von 2:15:10 Stunden klar vor dem italienischen Titelverteidiger Michele Boscacci und dem Steirer Armin Höfl.

"Unglaublich, ich bin überglücklich. Mir ist alles aufgegangen", sagte Herrmann, der sich nach einem zurückhaltenden Start kontinuierlich an die Spitze gearbeitet hatte. Bei traumhaften Bedingungen im Glemmtal schien zunächst alles auf einen Zweikampf zwischen Boscacci, der in den beiden vergangenen Jahren triumphiert hatte, und dem Deutschen Toni Palzer, Sieger von 2017, hinauszulaufen. Doch am Weg zum Zwölferkogel schloss Herrmann nicht nur zum Führungsduo auf, sondern zog bald schon unaufhaltsam davon. "Ich habe mich dann sehr gut gefühlt. Trotz eines kleinen Fehlers habe ich gewusst, dass ich heute nicht zu stoppen bin", jubelte der Pongauer nach seinem furiosen Sieg im Ziel. "Das bedeutet mir mehr als jeder Weltcupsieg."

Bei den Damen war im Marathon wie im Vorjahr die Italienerin Alba De Silvestro (2:49:31) nicht zu schlagen. Zweite wurde die Abtenauerin Michaela Eßl vor Elena Nicolini (ITA). Der Südtiroler Alex Oberbacher verteidigte indes souverän seinen Tour-Titel. Über die Strecke mit 2036 Höhenmetern verwies er Harald Feuchter aus Tamsweg und den Abtenauer Tobias Wagenhofer auf die Plätze zwei und drei. Bei den Damen sicherte sich Johanna Hiemer (Schladming) vor der Tirolerin Stephanie Kröll und Theresa Kober aus Großgmain den Sieg. "Damit habe ich nicht gerechnet, denn eigentlich habe ich keinen guten Tag erwischt", erklärte Hiemer bescheiden.

Beim Sprintrennen "Schattberg Race" war Josef Huber als Erster im Ziel. Dahinter klassierten sich Andi Mayer und Reini Ebenführer. Den Damen-Titel holte die Schweizerin Victoria Kreuzer, die Titelverteidigerin Bernadette Klotz aus St. Veit im Pongau sowie Claudia Fohringer hinter sich ließ.

Quelle: SN

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