Biathlon

Simon Eder verpasst bei Olympia-Generalprobe knapp die Top 10

Saalfeldner wurde beim Massenstart in Antholz unmittelbar vor dem Tiroler Felix Leitner Elfter. Deutscher Benedikt Doll gewann letztes Männer-Einzelrennen vor den Winterspielen in Peking.

Eder leistete sich drei Fehlschüsse. SN/GEPA pictures
Eder leistete sich drei Fehlschüsse.

Österreichs Biathlon-Männer haben am Samstag im letzten Weltcup-Einzelrennen vor den Olympischen Spielen in Peking die Top 10 knapp verpasst. Der Saalfeldner Simon Eder landete in Antholz im Massenstart unmittelbar vor seinem Tiroler Teamkollegen Felix Leitner auf Rang elf. Das ÖSV-Duo verlor jeweils etwas mehr als zwei Minuten auf den siegreichen deutschen Ex-Weltmeister Benedikt Doll. Eder musste drei Mal, Leitner vier Mal in die Strafrunde.

Doll setzte sich bei seinem dritten Weltcupsieg, dem ersten in dieser Saison, mit nur einem Fehlschuss 31,3 Sekunden vor Gesamtweltcup-Titelverteidiger Johannes Thingnes Bø aus Norwegen durch. Zwölffach-Weltmeister Bø absolvierte wie sein drittplatzierter Landsmann Sturla Holm Lægreid drei Strafrunden.

Rennen dauerte für Eder etwas zu lange

Eder blieb nur beim ersten Liegendschießen fehlerfrei. "Die Bedingungen am Schießstand waren schwierig, aber beherrschbar und drei Fehler bei diesen Windverhältnissen sind sicher in Ordnung", erklärte der Salzburger. "Leider sind sich die Top 10 nicht ausgegangen, weil das Rennen heute für mich ein wenig zu lang gedauert hat. 13 Kilometer lang ist es wirklich gut gegangen, darauf kann ich aufbauen und wenn die Schlussrunde gepasst hätte, wäre viel möglich gewesen."

Leitner tat sich körperlich schwer

Leitner, der bei allen vier Anschlägen jeweils einen Fehlschuss abgab, meinte: "Ich habe mir körperlich heute sehr schwergetan. Ab der zweiten Runde habe ich schon gemerkt, dass es läuferisch schwierig wird, und ich wusste, dass ich dafür am Schießstand die Null bringen muss. Das ist mit jeweils einem Fehler bei jeder Schießserie nicht ganz aufgegangen. Es war heute allerdings auch vom Wind her nicht leicht und daher bin ich mit dem zwölften Platz nicht unzufrieden."

David Komatz, gerade noch ins 30-köpfige Starterfeld gerutscht, verlor mit fünf Fehlschüssen über fünf Minuten und belegte Rang 29. Für die Männer steht vor der Olympiaabreise am Sonntag (12.15 Uhr/live ORF Sport +) in Antholz noch eine Staffel auf dem Programm.

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