Wintersport

Tobias Eberhard will als Solist zu Olympia

Biathlon-Routinier Tobias Eberhard flog aus allen ÖSV-Kadern. Das Ziel Peking 2022 hat er trotzdem noch nicht abgeschrieben.

Tobias Eberhard. SN/gepa
Tobias Eberhard.

In den vor wenigen Tagen vorgestellten neuen ÖSV-Kadern fehlte ein Name erstmals seit vielen Jahren. Für Tobias Eberhard war im Biathlon-Team kein Platz mehr. Der 35-jährige Saalfeldner hatte bei seinen Einzel-Einsätzen im vorigen Winter keine Weltcuppunkte erreicht. Ein Karriereende ist aber noch kein Thema: "Das Feuer brennt noch", bekräftigt Eberhard. "Das Ziel heißt Peking 2022."

Den Weg zu Olympia soll ein Expertenteam begleiten, das er gerade zusammenstellt: "Es geht ,back to the roots', mit Leuten, die mich gut kennen." Auch als Ein-Mann-Privatteam sei sein Anspruch, im Weltcup dabei zu sein.

Unterstützt wird der Routinier von seinen Sponsoren Brad Fit (eine Fitness-App) und Red Bull sowie von seinem Arbeitgeber, der Polizei.

Im Visier hat Eberhard vor allem einen Staffelplatz. Im Team hat der seit 2005 im Weltcup startende Pinzgauer auch seinen größten Erfolg gefeiert: In Hochfilzen 2008 gehörte er der rot-weiß-roten Siegerstaffel an. In Einzelbewerben holte er Top-Ten-Plätze. 2011 war er Sprint-Europameister, bei Olympia 2018 erreichte er mit der Staffel Rang vier. Nach dem Rücktritt von Dominik Landertinger gibt es nur noch drei A-Kader-Athleten: Tobias' Bruder Julian, dazu Simon Eder aus Saalfelden sowie den Tiroler Felix Leitner.

Quelle: SN

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