Hauptmenü öffnen

Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft

Schaufelraddampfer „Kaiser Franz Josef I.“

Das Reise- und Verkehrsunternehmen Österreichisches Verkehrsbüro Aktiengesellschaft mit Sitz in Wien hat seine Wurzeln im Jahr 1918.

Inhaltsverzeichnis

Unternehmensgruppe heute

Zur AG gehören u. a. die Reisebüros und Reiseveranstalter Ruefa, Eurotours und Jumbo Touristik, die Austria Trend Hotels und Motel Ones. Das Unternehmen beschäftigt mehr als 3 000 Mitarbeiter.

Geschichte

Im Februar 1918 wurde es vom Eisenbahnministerium im Einvernehmen mit dem Ministerium für öffentliche Arbeiten den Österreichischen Verkehrsverband, der die Vereinigung aller Landesverbände für Fremdenverkehr darstellt, mit der Errichtung einer Fahrkartenzentrale mit dem Namen Österreichisches Verkehrsbureau G.m.b.H. beauftragt.[1]

Am 1. Juni 1918 eröffnete das Unternehmen seine erste Zweigstelle in Badgastein. Es war im Kurhaus untergebracht.[2]

Laut der homepage des Unternehmens gehörte der Schaufelraddampfer „Kaiser Franz Josef I.“ am Wolfgangsee einst dem Unternehmen. Jedenfalls brachte das Unternehmen, das sich anfangs noch Österreichisches Verkehrsbureau schrieb 1922 Das Salzkammergut Reisehandbuch heraus.[3]

1923 übernahm es das Grand Hotel St. Wolfgang.

Im Juli 1930 bewarb das Unternehmen eine Filiale in der Bismarckstraße 1 (Schwarzstraße) in der Stadt Salzburg, die offenbar gerade erst aufgemacht worden war.[4] In diesem Inserat werden auch die Hotelbetriebe 'Grand Hotel St. Wolfgang, Hotel Schafbergspitze und das Grand Hotel Hofgastein angeführt - diese dürften damals im Besitz des Unternehmens gewesen sein.

Am 28. März 1958 wurde die Austria Flugdienst GmbH in Zusammenarbeit mit der Österreichisches Verkehrsbüro AG gegründet, die 1964 den Flugbetrieb wieder einstellte.

Heute ist das Unternehmen mit mehreren Reisebüroniederlassungen in Stadt und Land Salzburg vertreten. In den 1980er und 1990er Jahren gab es beispielsweise eine Filiale im Bankhaus Berger & Comp. AG.

2002 kaufte dieVerkehrsbüro Group die schon bereits stark sanierungsbedürftigen Gebäude des ehemaligen Guts Guggenthal und wollte ein 5-Sterne-Hotel mit 186 Zimmer um kolportierte 40 Mio Euro errichten. Jedoch scheiterten alle Verhandlungen mit Finanziers und Hotelbetreiberfirmen. Im Oktober 2008 verkaufte sie das Areal wieder an eine Investorengruppe.

Quelle

Einzelnachweise

  1. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 2. Jänner 1918, Seite 4
  2. Quelle ANNO, Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 27. Mai 1918, Seite 5
  3. Quelle www.amazon.de, abgefragt am 5. Februar 2018
  4. Quelle ANNO,Salzburger Volksblatt, Ausgabe vom 18. Juli 1930, Seite 99