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Bergrettung Grödig

Die Bergrettung Grödig ist eine gemeinnützige Rettungsorganisation für alpines Gelände in den Flachgauer Gemeinden Anif, Großgmain, Grödig und Wals-Siezenheim.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

Nachdem der Deutsche und Oesterreichische Alpenverein 1901 die Alpine Rettungsgesellschaft im Land Salzburg gegründet hatte, wurde 1903 von Landesleiter Rechtsanwalt Dr. Moritz Zeppezauer die erste spezialisierte Melde- und Einsatzstelle für alpine Unfälle auf dem Untersberg im Grödiger Ortsteil Fürstenbrunn eingerichtet. Mitbegründer war der Bergsteiger Armin Hattinger, der später stellvertretender Obmann der freiwilligen Rettungsgesellschaft für den Untersberg wurde, einer zweiten Grödiger Rettungsorganisation.

Der erste Obmann der freiwilligen Rettungsgesellschaft, Hermann Kohlstätter vereinigte Anfang der zwanziger Jahre die Alpine Rettungsgesellschaft des Alpenvereins in Fürstenbrunn mit der freiwilligen Rettungsgesellschaft zur freiwilligen Grödiger Rettungsgesellschaft. Diese wurde 1938 aufgelöst und in Alpenvereins-Bergwacht umbenannt. Dabei musste das vereinseigene Einsatzfahrzeug, eines der wenigen im ganzen Land Salzburg, abgegeben werden und diente dann allgemeinen Rettungszwecken in die Stadt Salzburg und auf dem Gaisberg. Die Einsatzstelle stand unter der Leitung von Gendarmerie-Inspektor Fritz Peer. Ab 1940 leitete der gut ausgebildete Gebirgssanitätssoldat Rupert Beran die Grödiger Bergwacht.

Als der Österreichische Bergrettungsdienst als selbständiger Verein neu gegründet wurde, baute Rupert Beran die Ortsstelle Grödig auf und führte sie bis 1952. Zum Einsatzgebiet der Bergrettung Grödig gehören Grödig, Anif, Großgmain und Wals-Siezenheim, sowie die österreichische Seite des Untersbergstocks.

In den 1970er-Jahren wurde das neue Ausbildungszentrum der Grödiger Bergwacht in der örtlichen Hauptschule eingerichtet. Die Ortsstelle erhielt eine neue Einsatzzentrale im Zeughaus der Freiwilligen Feuerwehr. Auf Initiative des Ortsstellenleiters Adolf Pichler wurde die vom Verfall bedrohte Schwaigmühlalm auf dem Untersberg renoviert. Als der Pachtvertrag für die Schweigmühlhütte auslief, wurde 2002 eine neuen Diensthütte, die Kühsteinhütte, auf dem Untersbergstock errichtet und im Frühjahr 2003 eingeweiht.

Ortsstellenleiter

  • 192x–193x: Hermann Kohlstätter
  • 1938–1940: Fritz Peer
  • 1940–1952: Rupert Beran
  • 1952–1957: Alfred Franz
  • 1957–1969: Franz Höpplinger
  • 1969–1991: Adolf Pichler
  • 1991–2000: Richard Kinz
  • 2000–2012: Bruno Tischlinger
  • 2012–2020: Ernst Schörghofer
  • seit 2020: Manfred Haas

Kontakt

Bergrettung Grödig
Gartenauer Straße 1a
5082 Grödig
Telefon: (0 62 46) 7 32 44
E-Mail: E-Mail

Weblink

Quellen