Roittner

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Die Roittners sind eine Salzburger Unternehmerfamilie.

Familie Roittner

Stammvater der Salzburger Unternehmerfamilie Roittner ist der Großkaufmann Michael (I.) Roittner (* 24. Oktober 1838 in Markt Aussee[1], Steiermark[2]; † 17. Februar 1905), der Sohn des Füderl-Nummerierers Adalbert Roittner (* 24. April 1803 in Aussee)[3] aus dem Steirischen Markt Aussee. Er übersiedelte nach Salzburg, wo er Gesellschafter der Firma L. Ibertsberger wurde. Seit 1870 war er verheiratet mit Hedwig, geborene Stiegensteiner (* 23. Oktober 1845; † 5. August 1906), der Tochter von Mathias Stiegensteiner, des Gastgebers der Blauen Gans in der Stadt Salzburg, und seiner Frau Anna, geborene Gmachl.[4]

Zur nächsten Generation dieser Familie (samt Ehegatten) sind zu rechnen:

Grabstein der Familie Roittner auf dem Salzburger Kommunalfriedhof
Ludmilla Roittner, geborene Wagner (* 25. März 1875; † 7. Dezember 1934), ihre Tochter Hildegard (* 27. Juli 1910 in Salzburg; † 30. August 1992 in Oberalm)[10] heiratete 1933 den Spediteur Otto Mayer-Wildenhofer;
Elisabeth Lisa Roittner geborene Moser (* 10. Juni 1895 in Neumarkt am Wallersee; † 21. Februar 1975 in Salzburg-Gnigl)[14]

Von diesen hatte Josef Roittner (* 1880; † 1937) mit seiner Ehefrau Elisabeth Lisa, geborene Moser (* 1895; † 1975) aus der Neumarkter Bierbrauerfamilie Moser die Kinder

Gebrüder Roittner

Drei Söhne des Großkaufmanns Michael Roittner senior (* 1838; † 1905), nämlich Michael junior (* 1874; † 1958), Heinrich senior (* 1876; † 1946) und Josef (* 1880; † 1937), schlossen sich zu den Gebrüder Roittner zusammen und übernahmen das Geschäft des Vaters. Die Entwicklung nach dem Ersten Weltkrieg ermöglichte den raschen Ausbau des im Jahr 1905 gegründeten Unternehmens.

Von Josefs Söhnen waren Richard senior (* 1919; † 2013), dann dessen Sohn Richard junior (* 1946) Unternehmensleiter.

Das Geschäft befand sich in der Getreidegasse 7 − Roittner-Passage. Nachdem 1918 der Betrieb des Hôtel zur Goldenen Krone im später so genannten „Roittnerhaus“ (Eckhaus Getreidegasse 8 / Hagenauerplatz) einstellten, kauften die Gebrüder Roittner das Haus und richteten 1920 darin ein Geschäft ein. Unternehmensgegenstand war zunächst der Groß- und Einzelhandel mit Eisenwaren, später der Handel mit Geschirr- und Küchenartikeln.

Die Roittners mussten den in der Getreidegasse geführten Handelsbetrieb 1998 wegen übermächtiger Konkurrenz von Baumärkten u. ä. schließen. Die jüngere Generation blieb aber der Branche im Wesentlichen treu und betrieb bis 2018 Roittner's Cook and Table Shop im Europark, Europastraße 1 und bis 7. März 2020 Roittner's im Ofenloch in der Riedenburg, Rainbergstraße 5. Diese beiden Unternehmen wurden von Heinz Roittner geführt.

Quellen

Einzelnachweise