Gerhard Lindinger

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Prof. Dr. Gerhard Lindinger (* 28. Jänner 1945 in Hallein, Tennengau; † 25. Februar 2016 ebendort) war ein Salzburger Journalist.

Leben

Gerhard Lindinger besuchte das Bundesrealgymnasium in Hallein und maturierte mit ausgezeichnetem Erfolg. Im Jahr 1964 begann er an der Universität Salzburg ein Studium mit dem Hauptfach Geografie und dem Nebenfach Germanistik. Dort war er von 1965 bis 1967 als Studentenvertreter des VSStÖ in der Hochschülerschaft aktiv.

Seit 1959 war er freier Mitarbeiter der Halleiner Zeitung, seit 1963 auch des SPÖ-ParteiorgansDemokratisches Volksblatt“. Vom April 1967 an war er dort als Lokalredakteur, dann als Sportredakteur beschäftigt, von Mai 1969 bis September 1976 wirkte er als stellvertretender Chefredakteur. Mit 1. Oktober 1976 stieg er zum Chefredakteur der mittlerweile in „Neues Salzburger Tagblatt“ umbenannten Tageszeitung auf und führte diese bis September 1979. 1979 promovierte Gerhard Lindinger an der Universität Salzburg zum Doktor der Philosophie.

Von Oktober 1979 bis April 1990 war er im ORF-Landesstudio Salzburg als Redakteur tätig. Im Mai 1990 wechselte er in das Landespressebüro und wurde zum Leiter des Referates „Redaktion und Verlag“ bestellt. Mit 31. Jänner 2010 trat der 65-Jährige in den verdienten Ruhestand. In seiner rund 20-jährigen Tätigkeit für den ORF leistete er beim Aufbau des Videostudios und in der redaktionellen Stilbildung wertvolle Arbeit. Kollegen schätzten seine sprachliche Gewandtheit und sein umfangreiches Allgemeinwissen.

Von 1974 bis 1976 gehörte Gerhard Lindinger als Stadtrat für Planung, Sport und Fremdenverkehr der Gemeindevorstehung der Stadt Hallein an.

1985 bis 1988 war er Präsident der Stille Nacht Gesellschaft.

Auszeichnungen

Quellen

Zeitfolge
Vorgänger

Eberhard Zwink

Präsident der Stille Nacht Gesellschaft
1985? – 198x
Nachfolger

N.N.

Zeitfolge
Vorgänger

Kurt Wessely

Chefredakteur des Neuen Salzburger Tagblattes
19761979
Nachfolger

Siegbert Stronegger