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Historische Landkarten des Fürsterzbistums Salzburg

Der Artikel historische Landkarten des Fürsterzbistums Salzburg sammelt Informationen über Landkarten des Fürsterzbistums Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Einleitung

Die ältesten Landkarten des Fürsterzbistums Salzburg stammen aus der Zeit nach 1500. Hingewiesen wird auch auf die späteren Landkarten im Beitrag Landkarten von Salzburg.

Die Landkarten

1570 (1551) von einem unbekannten Künstler erstellte Älteste Landkarte von Land und Stadt Salzburg

Im Salzburg Museum (Inv. Nr. 540/50) befindet sich ein Kupferstich, 33,6 x 43,5 cm, aus dem Kartenwerk des Abraham Ortelius "Theatrum orbis terrarum" in Antwerpen, Belgien aus dem Jahr 1570. Das Original wurde 1551 in Salzburg bei Hans Baumann gedruckt.[1]

1568 Phillip Apian: "Bairische Landtafeln", Holzschnitt, "Ertz unnd Stifft Saltzburg", Phillip Apian

Landtafel 19, Chiemsee bis Laufen an der Salzach, Siezenheim bis Burghausen[2]
Landtafel 20, Mattsee bis Attersee, Schafberg bis Mattighofen im Ertz unnd Stifft Saltzburg [3]
Landtafel 23, Lofer bis Berchtesgaden, Watzmann bis Wals [4]
Landtafel 24, Hallein bis Abersee, Golling bis Salzburg im Ertz unnd Stifft Saltzburg [5]

1570 Secznagel Ortelius, Kupferstich Salisburgensis Iurisdictionis locorumque vicinorum vera decriptio. 33 x 43 cm, rechts unten kleine Ansicht der Stadt Salzburg

1608 Bussemacher u. Nagel: Kupferstich "Salisburgensis Jurisdictionis locorumque vicinorum vera 18 x 27 cm aus; Salzburg auf alten Landkarten,

1666 Frantz Dückher: Kupferstich: "Saltzburgische topographische Karte, nach Süden orientiert", [6]

1745 Johann Baptist Homann (1664–1724): Kupferstich: Landkarte des Fürsterzbistums Salzburg, koloriert.

1749 J. G. Schreiber: Kupferstich"Das Fürsten- und Ertzbisthum Saltzburg 17 x 25 cm

nach 1757 A.C. Seutter bei T.C. Lotter Kupferstich "S.R.I. Principat. et Archiepiscopatus Salisburgensis" 19 x 25 cm

1765 wurde vom pinzgauer Mesner und Lehrer Joseph Fürstaller als großes Pionierwerk der Atlas Salisburgensis bestehend aus 34 Karten fertig gestellt.

Dabei wurden von diesem Autodidakten auch die Alpen erstmalig vermessen, für Fürstaller war damit auch eine sehr große alpine Herausforderung verbunden. Dieser älteste Vermessungsplan des gesamten Fürsterzbistums Salzburg ist leider nicht erhalten. Er dürften 1802 - da auch militärisch von sehr hoher Bedeutung - sehr wahrscheinlich von französischen Truppen mitgenommen worden sein und auf den folgenden Märschen verloren oder verdorben sein.

Quelle

Einzelnachweise