Golling an der Salzach

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Ortsbild
Golling von Nordwesten.jpg
Karte 5440.png
Basisdaten
Politischer Bezirk: Hallein (HA)
Fläche: 82,18 km²
Geografische Koordinaten: 47° 36' N, 13° 10' O
Höhe: 476 m ü. A.
Einwohner: 4 271 (1. Jänner 2018)
Postleitzahl(en): 5440
Vorwahl: 0 62 44
Gemeindekennziffer: 50 204
Gliederung Gemeindegebiet: 1 Katastralgemeinde
Gemeindeamt: 5440 Golling an der Salzach
Markt 80
Offizielle Website: www.golling.salzburg.at
Geografische Karte:
Politik
Bürgermeister: Peter Harlander (ÖVP)
Gemeinderat (2014): 21 Mitglieder:13 ÖVP,
5 SPÖ
3 FPÖ
Bevölkerungs-
entwicklung
Datum Einwohner
1869 1 200
1880 1 359
1890 1 411
1900 1 659
1910 1 769
1923 1 873
1934 1 956
1939 2 187
1951 2 805
1961 2 845
1971 3 177
1981 3 403
1991 3 814
2001 3 903
2011 4 094
2017 4 224
Golling von Westen nach Osten, Foto von Heli-Sky
Golling an der Salzach mit Blick ins Lammertal
Golling an der Salzach, Ortsansicht
Blick auf das Ortszentrum, rechts die Burg Golling
Blick über den Bluntausee ins Bluntautal

Golling an der Salzach ist eine Marktgemeinde im südlichen Tennengau.

Geografie

Geografische Lage

Die Marktgemeinde im Bezirk Hallein (= Tennengau), etwa 30 km südlich der Landeshauptstadt Salzburg, liegt im Salzachtal. Im Marktgemeindegebiet münden die Lammer aus dem Lammertal kommend und die Torrenerache aus dem Bluntautal kommend in die Salzach. Südöstlich vom Gemeindegebiet zweigt das Lammertal ab, südwestlich geht es in das Bluntautal.

Gemeindegebietsgliederung

Das Gemeindegebiet umfasst die Katastralgemeinden Golling an der Salzach (1 195), Torren (944) und Obergäu (1 362). Diese stellen zugleich auch die Ortsteile der Gemeinde dar, wobei Golling an der Salzach selbst, wenn von Ortsteilen gesprochen wird, zumeist nur "Markt" genannt wird.

Anmerkung: In kursiver Schrift wird die Einwohnerzahl der Ortschaften nach dem Stand der Volkszählung aus dem Jahr 2001 angegeben.

Nachbargemeinden

Nachbargemeinden sind im Norden Kuchl, im Süden Werfen und im Südosten Scheffau.

Geschichte

Der Pass Lueg zwischen den Gemeinden Golling an der Salzach und Werfen wurde schon in prähistorischer Zeit benutzt. Aus römischer Zeit stammen die Wagenspuren im Fels nahe der Passhöhe. Der Helm vom Pass Lueg ist einer der bedeutendsten Passfunde im Bundesland Salzburg und stammt aus einem Depot der Bronzezeit, das nahe der Passhöhe im Gemeindegebiet von Golling an der Salzach aufgefunden wurde.

Um 1170 erfolgt die Belehnung des Chuno von Werfen-Schnaitsee, ab 1209 von Gutrat, mit dem Landrichteramt im Kucheltal durch den Grafen von Plain. In diese Zeit fällt auch die erste Nennung von Torren. Die erste urkundliche Erwähnung von Golling selbst datiert aus dem Jahr 1241, als der Name gemeinsam mit "Luoch" für den Pass Lueg in einer Urkunde Erzbischof Eberhards II. von Regensberg genannt wird. Aus 1284 findet sich die erste Nennung Gollings als Markt ("forum"), das Markrecht erhält der Ort jedoch erst 1390.

Es war auch Sitz eines Pflegegerichts, wie im Atlas Salisburgensis vom Salzburger Kartografen Joseph Jakob Fürstaller angeführt.

1936 wurden die bis dahin eigenständigen Ortsgemeinden Obergäu und Torren nach Golling eingemeindet. 1943 wurde bisher nachweislich laut Quellenlage die Bezeichnung Bad Golling verwendet.

Der ursprüngliche Gemeindename „Golling“ wurde im Jahr 1951 zu „Golling an der Salzach“ erweitert.[1]

Kultur und Sehenswürdigkeiten

Bauwerke

Museen

Natur

  • Bluntautal

Naturdenkmäler

Parks

Sport

Sportvereine

Vereine

Wirtschaft und Infrastruktur

Verkehr

Durch das Marktgemeindegebiet verlaufen die Tauernautobahn, die Salzburg-Tiroler-Bahn und die Salzachtal Straße (B 159).

Bildung

Politik

Bürgermeister

Hauptartikel: Bürgermeister der Marktgemeinde Golling an der Salzach

Ehrenbürger

Hauptartikel: Ehrenbürger der Marktgemeinde Golling an der Salzach

Wappen

Bereits seit 1390 wird Golling als Markt erwähnt und erscheint in späterer Zeit mit Wappen auf der Landtafel des Erzstiftes Salzburg. Die Salzburger Landesregierung verlieh der Marktgemeinde Golling am 3. April 1929 das folgende Wappen:

In geteiltem Schild oben in Blau der nach rechts gewendete Kirchenpatron, St. Johann Evangelist in grünem Kleide mit rotem Mantel, aus der Teilungslinie wachsend, mit der linken Hand einen goldenen Kelch haltend, den die rechte segnet; unten in Rot auf grünem Boden ein nach rechts gewendeter schwarzer Rabe, der einen goldenen Ringe im Schnabel hält.

Gemeindepartnerschaften

Persönlichkeiten

Töchter und Söhne der Marktgemeinde

Hauptartikel: Töchter und Söhne der Marktgemeinde Golling an der Salzach

Literatur

Bilder

 Golling an der Salzach – Sammlung von weiteren Bildern, Videos und Audiodateien im Salzburgwiki
 Golling an der Salzach – Sammlung von Bildern, Videos und Audiodateien auf Wikimedia Commons

Quellen

Weblinks


Städte und Gemeinden im Tennengau
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Über dieses Bild

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