Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße

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Als Nordrampe der Großglockner Hochalpenstraße bezeichnet man jenen Teil der Großglockner Hochalpenstraße, der (ursprünglich) von Fusch an der Großglocknerstraße bis zum Fuscher Törl verläuft.

Geschichte

Der Bau der Großglockner Hochalpenstraße war zunächst in zwei große Abschnitte unterteilt:

in die Nordrampe
und in die Südrampe

Erst nach Beilegung des Variantenstreits im Spätsommer 1933 kam dann der dritte große Abschnitt, die Scheitelstrecke, dazu.

Die Abschnitte der Nordrampe

  • Baulos 1 vom damaligen Dorf Fusch durch die Bärenschlucht bis Ferleiten: 7,2 km, 340 Höhenmeter, 10,4 % maximale Steigung;
  • Baulos 2 von Ferleiten zum Piffkar: 4,8 km, 475 Höhenmeter, 12 % maximale Steigung;
  • Baulos 3 vom Piffkar zum Hochmais: 2,3 km, 230 Höhenmeter, 11,1 % maximale Steigung;

Das Baulos 3 der Nordrampe endete dort, wo der "Variantenstreit" seine "Gabelung" hatte, also von wo aus Landeshauptmann Dr. Franz Rehrl gerne eine Straße unter der Pfandlscharte in einem langen Tunnel geführt hätte (was ja letztlich nicht zur Ausführung kam).

Die Inbetriebnahme der einzelnen Baulose

  • Baulos 1: Am 15. Juli 1931 konnte die Strecke von dem nördlichen Mauthaus mitten im Ortsgebiet von Fusch bis (heute mautfrei zu befahrender Straßenteil) Ferleiten für den Verkehr freigegeben werden.
  • Baulose 2 und 3: Am 1. September 1932 waren diese beiden Baulose befahrbar. Weil aber Hochmais in der Planung von Wallack nicht als Endpunkt einer Straßenrampe gedacht war, musste er 1932 am Hochmais einen provisorischen Parkplatz mit Zu- und Abfahrten errichten.

Quelle

  • Wallack, Franz: Die Großglockner Hochalpenstraße - die Geschichte ihres Baues, zweite Ausgabe, anlässlich der 25-Jahr-Feier der Großglockner Hochalpenstraße, 1960, Springer Verlag, Wien