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Städtische Fleischbank

Haus Griesgasse Nr 19 im Jahr 2016

Die Städtischen Fleischbänke war ein - (heute nicht mehr bestehend) - Fleischmarkt in der Altstadt von Salzburg.

Inhaltsverzeichnis

Geschichte

 
Städtische Fleischbank hinter dem Fleischtor, errichtet 1608
 
Die lateinische InschriftMacellum Civitatis Salisburgensis' auf einem Wappenstein von Fürsterzbischof Wolf Dietrich von Raitenau mit zwei Salzburger Stadtwappen.

Fürsterzbischof Wolf Dietrich siedelte 1608 die städtischen Fleischbänke, wo die Metzger die Tiere schlachteten und das Fleisch zum Verkauf anboten, „am Gries“ an (heute Ferdinand-Hanusch-Platz. Um den Ausbruch von Seuchen zu erschweren, wurden die Fleischbänke - so wie die gesamte (Alt)-Stadt - einmal in der Woche durch gestautes Almkanalwasser "gereinigt" (was bis ins 19. Jahrhundert üblich war). Vor befanden sie sich auf der hölzernen Stadtbrücke.

Im 17. Jahrhundert gab es drei Fleischbänke, die alle sehr nahe bei einander lagen.

Um 1830 zeigt eine Karte[2], dass neben den oben genannten drei Standorten es noch weitere Standorte gegeben haben könnte, und zwar entlang der Ursulinengasse (heute: Franz-Josef-Kai):

Nach der Errichtung des Schlachthofes in Froschheim im Jahr 1884/1885 wurden die Städtischen Fleischbänke am Gries aufgegeben und deren Gebäude anderen Zweckwidmungen zugeführt.

PDF

"Die rote Hütte oder rote Bank im erzbischöflichen Salzburg", in dem es um die Städtische Fleischbank vor Errichtung des Schlachthof Salzburg in Froschheim geht, u. a. mit einigen Informationen über die Tätigkeit von Theodor Konrad Hartleben als Polizeidirektor, 21. Juli 1801 auf Seite 489. ]]

Quellen

Einzelnachweise

  1. ein Macellum war in der römischen Antike die Bezeichnung für eine Markthalle, vor allem für Fleisch, Fisch und Delikatessen., Quelle wikipedia-de → Macellum
  2. Österreichischer Städteatlas / Salzburg