Wirtschaft

Kostenpunkt für Pflicht-FFP2-Masken beim Einkauf noch offen

Die tatsächlichen Verkaufspreise der ab 25. Jänner im Handel verpflichtend auch von Kunden zu tragenden FFP2-Masken sind noch offen. Die Bundesregierung kündigte an, dass diese von den Ketten zum Selbstkostenpreis verkauft werden. Das bestätigten Vertreter von Spar, Lidl, Hofer und Rewe am Sonntag auf APA-Anfrage. Doch wie hoch der Preis sein wird, ist noch offen. Das hängt von den Beschaffungskosten ab, denn es wird noch bestellt. Jedenfalls werde es genügend Masken geben.

FFP2-Masken sind ab 25. Jänner für Kunden im Supermarkt Pflicht SN/APA/dpa/Friso Gentsch
FFP2-Masken sind ab 25. Jänner für Kunden im Supermarkt Pflicht

Viele Handelsunternehmen haben FFP2-Masken bereits im Sortiment, beim Preis wird sich aber noch etwas tun. "Wie die Preisgestaltung ab 25. Jänner aussehen wird, wird in den kommenden Tagen fixiert", sagte eine Sprecherin von Spar (Spar, Eurospar, Interspar). Wie eine Sprecherin von Rewe (Billa, Merkur, Penny) betonte sie, dass die Masken "so günstig wie möglich" angeboten werden würden.

"Der Selbstkostenpreis ist noch offen", sagte auch ein Sprecher von Lidl. Die Kette habe FFP2-Masken-Bestellungen im zweistelligen Millionenbereich getätigt. "Ende nächster Woche sollten wir eine Million Masken anbieten können."

Bei Hofer, der heimischen Tochter des deutschen Konzerns Aldi Süd, ist man auch noch im Bestellprozess für die FFP2-Masken. Eintreffen werden sie laut Unternehmensangaben voraussichtlich Ende der neuen Woche. "Sie werden für unsere Kunden zum Selbstkostenpreis in unseren Filialen erhältlich sein. Wie hoch dieser sein wird, steht zum aktuellen Zeitpunkt noch nicht fest. Wir versuchen ausreichend FFP2-Masken zu erhalten und werden gegebenenfalls auch Nachlieferungen in Auftrag geben", teilte Hofer mit.

Es gibt verschiedene Bezugsquellen, jeder Konzern hat seine Lieferanten. Diese werden nun allesamt kontaktiert. Die großen Mengen aufzustellen sei schwierig, aber möglich, sagte ein Branchenkenner zur APA. Es gibt trotzdem einige Unwägbarkeiten. So könnten sich die Selbstkostenpreise für die Kunden womöglich im Verlauf auch ändern. Hohe Nachfrage steigert bekanntlich den Preis. Auch könnten womöglich nicht alle angeforderten Mengen tatsächlich geliefert werden, hieß es.

Einkommensschwache sollen die bald nötigen Masken laut Angaben der Bundesregierung gratis erhalten. Die Verteilung dieser Masken soll in den kommenden Tagen im Gesundheitsministerium geklärt werden.

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