Wirtschaft

"Maker" tüfteln für Unternehmen an Zukunftsfragen

"Wie wird ein Einstiegssystem einer Metro oder Straßenbahn im Jahr 2030 aussehen?" Für insgesamt 14 solcher und ähnlicher Fragestellungen suchen Unternehmen im Rahmen der Open Innovation Initiative "Industry Meets Makers" ab sofort österreichweit kreative Ideen von "Makern", technikaffinen Tüftlern. Was dabei herauskommt, wird Anfang November bei den "Digital Days" in Wien präsentiert.

Bei der Auftaktveranstaltung der diesjährigen Ausschreibung am Mittwochabend in der Unternehmenszentrale der Österreichischen Bundesbahnen (ÖBB) in Wien, erklärten Unternehmensvertreter in drei- bis fünfminütigen "Pitches" spezifische Problemstellungen, an deren Lösung sich nun Technikbegeisterte abarbeiten dürfen. "Wie könnte man Materialen aus Autos wiederverwerten, die am Ende ihres Lebenszyklus angelangt sind?", ist etwa die Frage, die Franz Mayr von Magna Steyr stellte.

Weitere solcher "Briefings" stammen von Infineon, Nokia, AIT, ÖBB, Wacker Neuson, Worthington Industries, ZKW Group, IFE Doors, Microtronics, Salzburg Research und Commend. Gesucht wird unter anderen nach neuen Ideen zum Einsatz von Licht im Zeitalter des autonomen Fahrens, innovativen und sicheren IoT-Prototypen (IoT=Internet of Things; Anm.) oder neuen Digital-Konzepten für Mietshäuser.

Nach dem Startschuss zieht der "Industry Meets Makers"-Tross nun weiter und macht in Amstetten, Linz, Salzburg und Graz Halt, um das Programm vorzustellen. Mitmachen kann im Grunde jeder, von Schülern, Studenten, über freie Entwickler, Start-ups bis KMUs. Die Unternehmen bieten den Bewerbern die Weiterentwicklung ihrer Ideen an, im besten Fall winkt eine Markteinführung des Produkts oder auch eine Anstellung.

Das Format "Industry Meets Makers" wurde 2015 von Sandra Stromberger gegründet und geht dieses Jahr in die vierte Runde. Die besten Lösungen und Prototypen der aktuellen Ausschreibung werden am 4. und 5. November bei den "Digital Days" in Wien gezeigt.

Quelle: APA

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