Wirtschaft

Ottakringer verkaufte 2018 weniger Bier, Gewinn rückläufig

Die börsennotierte Ottakringer Getränke AG hat im Jahr 2018 im Segment Bier weniger abgesetzt, der Gewinn war rückläufig. Der Bierabsatz schrumpfte um knapp 5 Prozent auf 488.600 Hektoliter. Der Rückgang entfiel im Wesentlichen auf den österreichischen Lebensmitteleinzelhandel, schreibt der Bierproduzent im Finanzjahresbericht.

Der Bierabsatz schrumpfte deutlich SN/APA/GEORG HOCHMUTH
Der Bierabsatz schrumpfte deutlich

Ottakringer hatte 2018 mit dem gestiegenen Wettbewerb im Bier-Diskontbereich in Österreich zu kämpfen und wollte mit einer "klaren Wertstrategie" offenbar nicht jede Preisschlacht mitmachen. Der Umsatz stieg von 218,6 auf 242,4 Mio. Euro, vor allem weil der Del Fabro Getränkehandel erstmalig im Konzernabschluss 2018 voll enthalten ist und weil bei Vöslauer die Getränkeumsätze zulegten. Der Gewinn nach Steuern sank von 16 Mio. Euro im Jahr 2017 auf 13,7 Mio. Euro im Jahr 2018.

Das Betriebsergebnis der Gruppe habe mit 14,9 Mio. Euro trotz der höheren Investitionen beinahe das historische Rekordergebnis aus 2017 erreicht, so Ottakringer-Getränke-AG-Vorstandssprecher Alfred Hudler in einer Aussendung. Für das laufende Geschäftsjahr rechnet Ottakringer mit höheren Umsätzen und einem Betriebsergebnis in ähnlicher Höhe wie im Jahr 2018.

Die Ottakringer Getränke AG ist laut Firmen-Website zu 6 Prozent im Streubesitz und zu 88 Prozent im Besitz der Ottakringer Holding AG. Die restlichen 6 Prozent der Anteile hält die Ottakringer Getränke AG selbst. Die Ottakringer Holding AG ist im Besitz der österreichischen Familien Wenckheim, Menz, Trauttenberg und Pfusterschmid.

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