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Deutsche Einrichtungskette Butlers stellt Insolvenzantrag

Die Einrichtungskette Butlers hat Insolvenzantrag gestellt. Ziel des Schrittes sei die Erhaltung und nachhaltige Sanierung des 1999 gegründeten Unternehmens, betonte der vom Amtsgericht Köln zum vorläufigen Insolvenzverwalter bestellte Rechtsanwalt Jörg Bornheimer am Montag. Butlers beschäftigt nach eigenen Angaben zurzeit rund 1.000 Mitarbeiter.

Butlers ist mit mehr als 100 Filialen in Deutschland, Österreich, Großbritannien und der Schweiz vertreten. 40 weitere Geschäfte werden von Franchise-Nehmern geführt. In Deutschland betreibt die Kette 94 Filialen.

Von dem Insolvenzverfahren sind auch die neun österreichischen Filialen mit in Summe bis zu 90 Beschäftigten betroffen. "Das Ziel ist es, den Geschäftsbetrieb so reibungslos wie möglich fortzuführen", sagte der Sprecher des Insolvenzverwalters, Thomas Schulz, am Montag zur APA. Butlers ist in Österreich in Graz, Haid, Innsbruck und Wien vertreten. Sowohl die Beschäftigten als auch die Lieferanten seien bereits informiert worden.

"Wir wollen die Chance nutzen, mit den Instrumenten der Insolvenzordnung das Handelsgeschäft so reibungslos wie möglich fortzuführen und uns markt- und wettbewerbsfähig neu zu positionieren", sagte Bornheimer. Alle Filialen und der Online-Shop der Einrichtungskette sollen normal geöffnet bleiben, wie Butlers-Gründer Wilhelm Josten betonte. "Wir sind zuversichtlich, dass Butlers auch weiterhin eine gute Zukunft hat", meinte er. Die Gehälter sind bis einschließlich März gesichert.

Butlers wurde 1999 gegründet und verkauft Wohnaccessoires, Dekorationsartikel, Möbel und Geschenke. Der Jahresumsatz der Gruppe lag zuletzt bei rund 95 Mio. Euro.

Quelle: Apa/Dpa/Reuters

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