Wirtschaft

Laut UK-Ministerin hat Freihandelsabkommen mit USA Priorität

Die neue britische Ministerin für internationalen Handel räumt einem Freihandelsabkommen mit den USA oberste Priorität ein. Sie wolle dabei auf das "erfolgreiche Telefongespräch" zwischen US-Präsident Donald Trump und Premierminister Boris Johnson aufbauen, schrieb Liz Truss am Sonntagabend in der Zeitung "The Telegraph".

Truss soll demnächst den US-Botschafter Woody Johnson treffen SN/APA (AFP)/ISABEL INFANTES
Truss soll demnächst den US-Botschafter Woody Johnson treffen

Sie schloss dabei die Einbeziehung des britischen Gesundheitssystems NHS in die Verhandlungen aus. Truss soll der Zeitung zufolge in den kommenden Tagen den US-Botschafter Woody Johnson treffen, bevor sie in einigen Wochen zu Gesprächen mit Handelsminister Wilbur Ross und dem Handelsbeauftragten Robert Lighthizer nach Washington fliegt.

Die US-Regierung hat Großbritannien ein umfangreiches Handelsabkommen nach dem Brexit in Aussicht gestellt. Trump erklärte am Freitag nach dem Telefonat mit Johnson, ein derartiger Vertrag sei in Arbeit. Die britische Regierung erklärte ihrerseits, die Verhandlungen würden sobald wie möglich nach dem Austritt aus der EU beginnen. Trump hatte jüngst bei einem Besuch in Großbritannien für einen Aufschrei gesorgt als er erklärte, bei einem Handelsvertrag müsse alles auf den Tisch - "also der NHS und alles andere, oder viel mehr als das". Später zog er dies zurück.

Quelle: Apa/Ag.

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