Osterfestspiele

Konflikt um Osterfestspiele: Staatskapelle Dresden erklärt Salzburg die Treue

Osterfestspiele reagieren mit einer Richtigstellung.

Die Sächsische Staatskapelle Dresden mit ihrem Chefdirigenten Christian Thielemann. SN/ofs/creutziger
Die Sächsische Staatskapelle Dresden mit ihrem Chefdirigenten Christian Thielemann.

Die Staatskapelle Dresden sei "zuverlässiger Partner der Osterfestspiele Salzburg" und blicke mit "großer Zuversicht und Freude auf die kommenden Festspieljahre", heißt es in einer Erklärung. Damit reagierte das Orchester am Mittwoch auf den Konflikt seines Chefdirigenten Christian Thielemann mit dem künftigen Osterfestspiel-Intendanten Nikolaus Bachler sowie auf Gerüchte, die Berliner Philharmoniker könnten die Staatskapelle Dresden ablösen.

Die Staatskapelle stellt klar: Das Programm für Salzburg werde zu dritt geplant - vom Intendanten und vom künstlerischem Leiter der Osterfestspiele sowie von der Staatskapelle. Mit Blick auf 2022 und 2023 hätten sich diese Drei - Orchestervorstand, Christian Thielemann und Nikolaus Bachler - zuletzt im Juli in Bayreuth getroffen. Dem Orchester zufolge gilt sein jetziger Vertrag bis 2022, und das unabhängig vom Chefdirigenten. Dem widersprechen die Osterfestspiele in einer eigenen Mitteilung: Der Vertrag des Orchesters gelte nur bis 2020 und sei mit jenem von Christian Thielemann verknüpft.


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