Glossar zum Mobilfunk von 5 bis G

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Bits & Bites Thomas Hofbauer

Die fünfte Generation des Mobilfunks (5G) ist mehrfach im Gespräch. Hier wird sie Buchstabe für Buchstabe erklärt.

F wie Frequenzen. Die braucht man zum Funken. Und weil man Frequenzen nur einmal vergeben kann, werden sie versteigert. Das freut den Finanzminister. Denn die Versteigerung übermittelt zusätzliche Millionen in die Staatskasse.

Ü wie Überwachung. Um ein Mobilfunknetz aufzubauen, werden spezielle elektronische Bauteile benötigt. Die stecken in Handymasten und Vermittlungsstationen. Es gibt aber nur wenige Hersteller. Einer der größten ist Huawei in China. Und weil Huawei immer wieder unter Spionageverdacht gerät, fürchten die USA, dass man sie über Partner in Europa ausspioniert. Andere vermuten, die USA fürchten um ihr Geschäft beim Aufbau der Funknetze.

N wie Neues. Mit 5G wird man noch schneller Daten durch den Äther schicken können als über bisherige Netze. Nützlich für das Internet der Dinge, bei dem noch während des Joggens der Turnschuh an den Kühlschrank funkt, dass man bald zu Hause ist, und der bestellt dann gleich noch eine Kiste Energy-Drinks, die per Lieferdrohne zugestellt wird - oder so ähnlich. Jedenfalls soll 5G auch helfen, Breitbandinternet auf das Land zu bringen.

F wie ... den Buchstaben hatten wir doch schon? Stimmt. Aber auch die Idee, Breitband per Mobilfunk aufs Land zu bringen, ist nicht neu.

G wie Gesundheit. Ein heiß umstrittenes Thema. Hier steht Expertenaussage gegen Expertenaussage. Bedenklich ist, dass bei 5G auch sehr hohe Frequenzbereiche genutzt werden, deren Auswirkung auf Menschen noch wenig erforscht ist. Die meiste Strahlung, sagen
Experten, bekomme man aber nicht durch Masten, sondern durch das Handy ab. Man hat es also selbst in der Hand.

Aufgerufen am 18.09.2020 um 04:35 auf https://www.sn.at/kolumne/bits-und-bites/glossar-zum-mobilfunk-von-5-bis-g-67942156

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