"Das Programm für uns ist schon grenzwertig"

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Nur drei Tage nach der Gala gegen Lazio Rom musste sich Fußballmeister Red Bull Salzburg schon der nächsten Aufgabe stellen. Und auch national gibt es für Andreas Ulmer und Co. keinen Schongang. Jeder Club in der Liga will den
Europacuphelden ein Bein stellen. Und genau so treten die Rivalen der Truppe von Trainer Marco Rose auf: mit großer Aggressivität und Kampf um jeden Zentimeter Boden. Schon am Mittwoch stehen die Salzburger national vor der nächsten Bewährungsprobe. Im Semifinale des österreichischen Cups werden die Mattersburger im Heimspiel keine Rücksicht darauf nehmen können, dass die Bullen Österreich international im Semifinale der Europa League gegen Marseille vertreten. "Es wartet viel Arbeit auf uns. Jetzt müssen wir versuchen, den Spagat zwischen Liga und internationalen Spielen hinzubekommen. Das Programm für uns in den nächsten Wochen ist schon grenzwertig", betonte Marco Rose, der wie Sportdirektor Christoph Freund weiß, dass Fußball vor allem Tagesgeschäft ist. "Man kann die Erfolge nur ganz kurz genießen", erklärte Freund. 52 Pflichtspiele haben die Bullen in dieser Saison schon bestritten, nur Real Madrid kam auf mehr, und dennoch scheinen Stefan Lainer und Co. noch nicht satt. "Schließlich geht es ja darum, jetzt auch Titel zu gewinnen",
erklärte Coach Rose.

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