Doping: Auch Trainingsverbot für Koita und Camara

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Bullenstall Michael Unverdorben
Die Dopingsperre für Koita und Camara (r.) beinhaltet nicht nur ein Spiel-, sondern auch ein Trainingsverbot mit Red Bull Salzburg. SN/gepa
Die Dopingsperre für Koita und Camara (r.) beinhaltet nicht nur ein Spiel-, sondern auch ein Trainingsverbot mit Red Bull Salzburg.

Das bevorstehende Bundesliga-Gipfeltreffen am Sonntag zwischen Tabellenführer Red Bull Salzburg und Verfolger Rapid steht für die Bullen unter keinem guten Stern. Die Heimpleite gegen Villarreal steckt noch in den Knochen, dazu kommt die Schockstarre aufgrund der dreimonatigen Dopingsperren von Sékou Koïta und Mohamed Camara. Sie stünden Salzburg erst am letzten Bundesliga-Spieltag im Mai wieder zur Verfügung, doch bis dahin dürfen die beiden Teamkicker aus Mali, die ein Medikament gegen Höhenkrankheit eingenommen hatten, nicht mit der Mannschaft trainieren. So steht es im UEFA-Urteil, das bis zwei Stunden vor Spielbeginn am Donnerstag "aus taktischen Gründen" von Red Bull Salzburg geheim gehalten wurde. Gebracht hat es freilich nichts. Und so rechnet sich auch Rapid Chancen aus, den Erzrivalen endlich einmal bei den Hörnern zu packen. Die Verteidiger André Ramalho (zuletzt gesperrt) und wohl auch Max Wöber (verletzt) sind wieder mit von der Partie.

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