Patson Dakas Mission ist ein schnelles Tor

Red Bull Salzburg übt sich vor dem Rückspiel gegen Eintracht Frankfurt in Durchhalteparolen.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Bullen-Stürmer Patson Daka. SN/GEPA pictures
Bullen-Stürmer Patson Daka.

Wenn es an der Niederlage im Europa-League-Sechzehntelfinale bei Eintracht Frankfurt etwas Positives gab, dann war es der Ehrentreffer aus einem Elfmeter durch Hee-Chan Hwang kurz vor Spielende. Dieses Tor verbesserte die schwierige Ausgangslage für das Rückspiel am Donnerstag zumindest ein wenig. Nachdem die erste Enttäuschung verflogen war, fand Trainer Jesse Marsch sofort wieder seinen Optimismus und übte sich sogleich in Durchhalteparolen: "Wir werden nichts unversucht lassen, um nochmals ins Spiel zurückzukommen. Unser Ziel ist es, von Beginn an Druck zu machen. Und vielleicht gelingt uns ja ein schnelles Tor." Dafür ist nach dem Abgang von Wunderstürmer Erling Haaland nun insbesondere Patson Daka zuständig. Der 21-Jährige aus Sambia hat beim 2:2 gegen Austria Wien beide Salzburg-Tore erzielt und auch sonst hat Daka die beste Trefferquote im Bullen-Team vorzuweisen (19 Saisontore in 30 Pflichtspielen). "Unser großes Ziel ist es, an unsere internationalen Leistungen aus dem Herbst anzuschließen. Wir wollen gegen Eintracht Frankfurt von Beginn an zielstrebig und intensiv nach vorn spielen, um ein rasches Tor zu schießen", sagte Daka.

Ob so das Wunder gelingen kann? Die Statistik besagt, dass Salzburg in UEFA-Wettbewerben noch nie einen Drei-Tore-Rückstand im Rückspiel umdrehen konnte. 2017/18 gelang im Viertelfinale der Europa League gegen Lazio Rom nach einer 2:4-Hinspielniederlage allerdings ein spektakulärer 4:1-Sieg. Überhaupt haben die Bullen in der Europa League die letzten sieben Heimspiele gewonnen. Die letzte Niederlage zu Hause datiert aus der Saison 2016/17 mit einem 0:1 gegen Nizza.

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