Red Bull Salzburg - der Kampf um das Fixleiberl verschärft sich

Alle Entscheidungen der Saison in der heimischen Bundesliga sind gefallen. Alle? Nein, Salzburg-Angreifer Munas Dabbur und Sturm-Torjäger Deni Alar kämpfen noch um den Titel des Torschützenkönigs.

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Bullenstall Alexander Bischof
Künftig gemeinsam: Rückkehrer Smail Prevljak und André Ramalho.  SN/GEPA pictures
Künftig gemeinsam: Rückkehrer Smail Prevljak und André Ramalho.

Mit 22 Treffern hat Dabbur vor der letzten Runde am Sonntag einen Zwei-Tore-Vorsprung und beste Aussichten, die Nachfolge der Bullen-Topstürmer Alexander Zickler, Marc Janko oder Jonatan Soriano, die sich alle diesen Titel holten, anzutreten. Aber nicht nur Dabbur überzeugte in der vergangenen Saison als Torschütze. Auch Sturmpartner Fredrik Gulbrandsen darf die Saison positiv abhaken. Der Norweger liegt in der internen Schützenliste des Meisters mit elf Treffern und acht Assists an zweiter Stelle. Gulbrandsen, oft unterschätzt, gehörte damit zu den wertvollsten Spielern in der Truppe von Trainer Marco Rose. Und nach der Rückkehr von Smail Prevljak (23) wird der Kampf um einen Platz im Angriff härter. Vor allem dann, wenn Hee-Chan Hwang seinen Vertrag beim Serienmeister erfüllt. Prevljak, der für Mattersburg 18 Treffer erzielte, unterschrieb bei den Bullen bis 2022 und betonte: "Persönlich habe ich mir vorgenommen, dass ich regelmäßig zum Einsatz komme und meine Pflicht als Stürmer erfülle, Tore zu schießen." Auf diese hofft auch Sportdirektor Christoph Freund: "Smail hat sich richtig gut entwickelt und eine sehr gute Torquote. Wir sind von seinem Potenzial absolut überzeugt."

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