Wie Salzburg von Lazaros Transfer profitiert

Ex-Bulle Valentino Lazaro wechselt von Berlin nach Mailand, von der Hertha zu Inter.

Autorenbild
Bullenstall Michael Unverdorben
Zweitteuerster ÖFB-Transfer: Valentino Lazaro wechselt zu Inter Mailand. SN/gepa
Zweitteuerster ÖFB-Transfer: Valentino Lazaro wechselt zu Inter Mailand.

Spektakulärer Karriereschritt von Valentino Lazaro: Der 23-Jährige wechselt um kolportierte 22 Millionen Euro von Hertha Berlin zu Inter Mailand und avanciert damit zum zweitteuersten ÖFB-Spieler aller Zeiten nach Marko Arnautovic, der 2017 für rund 28 Millionen Euro von Stoke City zu West Ham transferiert worden war. Bei Inter gilt Lazaro - ausgestattet mit einem Vierjahresvertrag bis 2023 - als erklärter Wunschspieler des neuen Startrainers Antonio Conte, der mit den Millionen des chinesischen Club-Haupteigentümers Zhang Jindong an seinem Dreamteam bastelt und neben dem exzentrischen Österreicher auch noch Edin Džeko (AS Roma) und Romelu Lukaku (Manchester United) verpflichten will.

Wie ein Social-Media-Posting seines Spielerberaters Max Hagmayr bestätigte, weilt Lazaro seit Montag in Mailand, um dort die obligatorischen medizinischen Tests zu absolvieren. Schon am Sonntag präsentierte ihn die italienische "Gazzetta dello Sport" als Inters Neuzugang, was man bei Red Bull Salzburg mit Wohlwollen verfolgt hat. Lazaro durchlief einst die Nachwuchsakademie der Bullen, ehe er den Sprung in die Kampfmannschaft schaffte. 2017 wurde der Mann mit den ständig wechselnden Frisuren von Hertha Berlin zunächst ausgeliehen und einige Monate später um 6,5 Millionen Euro fix verpflichtet. Durch den jetzigen Transfer nach Mailand verdient Salzburg kräftig mit: Weitere vier Millionen Euro spült Lazaro so in die ohnehin schon prallvolle Clubkassa der Bullen.

Aufgerufen am 15.12.2019 um 09:45 auf https://www.sn.at/kolumne/bullenstall/wie-salzburg-von-lazaros-transfer-profitiert-72811426

Schlagzeilen