Wöber im Anflug? Salzburg fördert den Kampf ums Leiberl

Nur wenn jeder Spieler täglich an seine Leistungsgrenzen oder sogar darüber hinaus geht, wird Red Bull Salzburg in der Champions League reüssieren können.

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Bullenstall Michael Unverdorben
Rückkehr nach Österreich? Innenverteidiger Maximilian Wöber.  SN/gepa
Rückkehr nach Österreich? Innenverteidiger Maximilian Wöber.

Die Verhandlungen biegen in die Zielgerade ein. Meister Red Bull Salzburg steht, wie in den SN berichtet, vor einer Verpflichtung von Innenverteidiger Maximilian Wöber. Der 21-jährige Wiener will den FC Sevilla verlassen und passt zudem perfekt ins Anforderungsprofil der Bullen. Die haben im Abwehrzentrum dank André Ramalho, Jérôme Onguéné, Marin Pongračić, Albert Vallci und Co. zwar nicht unbedingt Handlungsbedarf, aber Sportdirektor Christoph Freund hat immer betont, dass man auf dem Transfermarkt noch einmal aktiv wird, wenn er überzeugt sei, dass die Mannschaft dadurch besser wird. Und noch einen Hintergrund hat der sich anbahnende Transfer Wöbers: Salzburg fördert den Konkurrenzkampf ganz bewusst. Denn nur wenn jeder Spieler bereit ist, täglich an seine Leistungsgrenzen oder sogar darüber hinaus zu gehen, wird man in der Champions League reüssieren können.

Auch auf anderen Positionen ist Red Bull Salzburg doppelt und dreifach besetzt. Wie im Mittelfeld, wo es für Enock Mwepu jedoch keinen Platz mehr geben dürfte. Der 21-Jährige aus Sambia könnte zum WAC verliehen werden. Beim Club von Ex-Bullen-Trainer Gerhard Struber stehen mit Alex Schmidt und Anderson Niangbo bereits zwei Profis von Salzburgs Farmteam FC Liefering auf Leihbasis im Einsatz. Länger auszufallen droht unterdessen Masaya Okugawa, der sich am Samstag beim 5:2 gegen den WAC ohne Fremdeinwirkung eine Knöchelverletzung zugezogen hat.

Aufgerufen am 23.08.2019 um 03:20 auf https://www.sn.at/kolumne/bullenstall/woeber-im-anflug-salzburg-foerdert-den-kampf-ums-leiberl-74735893

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