Leistungsdruck - oder doch Freiheit, selbst zu gestalten?

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Im August 2017 ging ein Raunen durch die Handelswelt und die Wall Street jubelte: Der Internetgigant Amazon riss sich doch glatt die US-amerikanische Biokette Whole Foods mit fast 500 Läden unter den Nagel. Das war mit 13,7 Mrd. US-Dollar (11,6 Mrd. Euro) nicht nur eine der größten Übernahmen der Branche überhaupt. Damals verstanden auch die letzten traditionellen Einzelhändler, dass aus der digitalen über Nacht eine greifbare analoge Gefahr werden kann, weil sich Internetkonzerne eben nicht mit der Eroberung des Netzes zufriedengeben. Bemerkenswert ist, was seither geschah: Vor allem für Whole Foods hat die Übernahme nicht so reibungslos funktioniert. Die Kette hat traditionelle Käufer verloren. Viele der ursprünglichen Lebensmittel sind nicht mehr in den Regalen zu finden, es gibt zahlreiche Berichte über empörte Kunden. Whole Foods, seit den Achtzigerjahren ein Pionier der Biobewegung, galt jahrzehntelang als einer der besten Arbeitgeber der USA, weil Mitarbeiter viel Entscheidungs- und Gestaltungsfreiheit hatten und auf lokale Vorlieben ihrer Kunden Rücksicht nehmen konnten. Nun hat Whole Foods diesen Ehrenplatz innerhalb kürzester Zeit verloren.

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Aufgerufen am 20.05.2018 um 07:10 auf https://www.sn.at/kolumne/gewagt-gewonnen/leistungsdruck-oder-doch-freiheit-selbst-zu-gestalten-28014979