Ein US-Handelskrieg mit Europa ist leider unvermeidbar

Die Strafzölle werden die US-Wirtschaft hart treffen. Zudem gerät Trump mit seiner Handelspolitik in private Interessenkonflikte.

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US-Präsident Trump hat nun doch Strafzölle auf Aluminium und Stahl verhängt. Nicht nur gegen China, dem man vorwirft, seine Überkapazitäten auf den Weltmärkten zu Dumpingpreisen zu verkaufen - auch gegen seine Verbündeten in der EU und NATO. Die EU hat richtig gehandelt, den Erpressungsversuchen nicht nachzugeben. Denn jedes Nachgeben macht Trump noch gieriger. Schon heute will er EU-Autoexporte mit Strafzöllen belegen. Da stellt sich die Frage: Ist diese Gier frei von jeglichen privaten Überlegungen? Die Begründung der Strafzölle mit nationaler Sicherheit ist bei NATO-Verbündeten der USA eine glatte und bewusste Lüge. Es ist nicht mehr als ein Versuch, die WTO-Regeln zu umgehen.

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