Kultur

Erlebt Livestreaming einen zweiten Frühling?

Wie im ersten Lockdown sollen Onlineformate das Konzerterlebnis vor Ort ersetzen. Die Kulturhäuser stoßen nicht nur an technische Grenzen.

Nur online zu sehen: Dirigentin Oksana Lyniv hob ein neues Werk von Sofia Gubaidulina aus der Taufe.  SN/wien modern/markus sepperer
Nur online zu sehen: Dirigentin Oksana Lyniv hob ein neues Werk von Sofia Gubaidulina aus der Taufe.

Schweres Blech hebt an, die Tieftöner antworten mit scharfer Unisono-Attacke. Auch clusterartige Streicherflächen, die den markanten Motiven entgegengesetzt werden, gewähren kaum Erlösung. Kein Zweifel, Sofia Gubaidulinas neueste Komposition "Zorn Gottes" wird ihrem Titel gerecht.

Die Uraufführung des Orchesterwerks, die bereits einen Lockdown zuvor bei den Salzburger Osterfestspielen geplant gewesen wäre, zählt zu den Höhepunkten des "Wien modern"-Festivals im November. Sowohl das packende Werk als auch die Musiker des RSO Wien unter der Leitung der Dirigentin Oksana Lyniv hätten ...

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Aufgerufen am 24.11.2020 um 12:02 auf https://www.sn.at/kultur/allgemein/erlebt-livestreaming-einen-zweiten-fruehling-95447440