Kultur

#kleinePauseMozart: Wolfgangs Alltag

Eine Reise in das anstrengende Komponisten-Leben von vor gut 250 Jahren.

 SN/stiftung mozarteum

Nach dem Alltag von Maria Anna Mozart möchten wir heute einen Einblick in den Alltag ihres Bruders geben. Als Wolfgang Amadé Mozart in Wien lebte, entwickelte sich eine rege Korrespondenz mit seinem Vater und seiner Schwester, um Neuigkeiten auszutauschen und um darüber zu berichten, wie das Leben in Wien so war. In einem Brief vom 13. Februar 1782 berichtete Wolfgang Amadé Mozart seiner Schwester Maria Anna von seinem Tagesablauf in Wien.

So schreibt er unter anderem, dass er um 6 Uhr in der Früh schon "frisirt" sei, "um 7 uhr ganz angekleidet". "von 9 uhr bis 1 uhr habe ich meine lectionen. - dann Esse ich, wenn ich nicht zu gaste bin, wo man dann um 2 uhr und auch 3 uhr speist, wie heute und Morgen beÿ der gräfin Zizi und gräfin Thun". Weiter berichtet er, dass er vor 5 oder 6 Uhr abends ohnehin nicht arbeiten könne "und öfters bin ich durch eine accademie daran gehindert; wo nicht, so schreibe ich bis 9 uhr. - dann gehe ich zu meiner lieben konstanz". Wenn er früh nach Hause komme, so teilt er der Schwester mit, komponiere er oft bis 1 Uhr nachts, "und dann wieder um 6 uhr auf. - liebste schwester!".

Mozarts anstrengender Tagesablauf war der eines Musikers, der von seiner Kunst leben wollte: Proben, Konzertieren als Pianist, Unterrichten und Komponieren füllten seinen Arbeitsalltag bis zur letzten Minute. Wer den ganzen Brief lesen möchte, besucht am besten die Ausgabe der "Mozart Briefe und Dokumente - Online-Edition".

Quelle: SN

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