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Lipödem: Die große Last der dicken Beine

Dicke, schmerzende Beine erzeugen bei Betroffenen vor allem in der warmen Jahreszeit einen echten Leidensdruck. Schuld daran kann eine Krankheit namens Lipödem sein. Dr. Michaela Magometschnigg, Chirurgin an der Privatklinik Wehrle-Diakonissen in Salzburg, erklärt im Interview, warum beim Lipödem Diäten und Sport nicht wirken und wie Betroffenen geholfen werden kann.

 SN/i-stock

Wie erkennt man, ob man einfach nur zu dicke Beine hat oder an einem Lipödem leidet?

Beim Lipödem handelt es sich um eine genetisch bedingte Erkrankung. Hier entgleisen die Fettzellen und lagern sich übermäßig an unüblichen Stellen an. So können Oberschenkel, Gesäß oder die Oberarme im Vergleich zum Oberkörper viel zu üppig proportioniert sein.

Die Fettdepots wirken nicht nur optisch unharmonisch und sind psychisch sehr belastend. Betroffene Frauen leiden zudem unter Dauerschmerzen, schweren Beinen und Schwellungen und bekommen leicht blaue Flecken. Mittels Ultraschalluntersuchung und Plethysmografie kann man nachweisen, ob es sich um ein Lipödem handelt oder nicht.

Das Lipödem ist also weit mehr als nur ein ästhetisches Problem?

Richtig! Das Lipödem ist eine ernstzunehmende Krankheit und hat nichts mit schlechtem Lifestyle, ungesunder Ernährung und mangelnder Bewegung zu tun. Durch die Fettverteilungsstörung kann man das Fett nicht einfach durch Diäten und Sport loswerden. Viele Patientinnen können auch keiner sportlichen Aktivität mehr nachgehen, weil durch das übermäßige Fettgewebe an Ober- und Unterschenkeln eine Beinfehlstellung entsteht, die die Knie zu sehr belastet. Das alles schränkt die Lebensqualität massiv ein und hindert am Aktivsein.

Wie kann betroffenen Frauen geholfen werden?

Die Therapie erfolgt durch eine gezielte, nur an den nötigen Stellen durchgeführte Fettabsaugung, die so genannte Liposuction. Der schonende und sichere Eingriff findet unter örtlicher Schmerzausschaltung oder unter Vollnarkose statt und wird von mir in der Privatklinik Wehrle-Diakonissen in Salzburg durchgeführt. Für die Dauer von etwa vier Wochen empfehle ich, ein Kompressionsmieder zu tragen.

Das Schöne ist, dass die einmal abgesaugten Fettzellen für immer weg sind. Die Patientinnen freuen sich über eine ausgewogenere Figur, schlankere Beine, Schmerzfreiheit und wiedergewonnene Lebenslust. Bewegung macht wieder Spaß und die Freizeit kann aktiv genossen werden.

Infos & Terminvereinbarung
Privatklinik Wehrle-Diakonissen, Standort Aigen
Dr. Michaela Magometschnigg
Fachärztin für Gefäßchirurgie und Chirurgie
Guggenbichlerstraße 20, 5026 Salzburg (Klinik)
Reichenhallerstraße 7, 5020 Salzburg (Ordination)
Tel.: 0662 82 06 08
praxis@schoenheitspraxis.at
www.pkwd.at, www.schoenheitspraxis.at

Quelle: Anzeige

Aufgerufen am 19.09.2018 um 05:32 auf https://www.sn.at/leben/gesund-in-die-zukunft/lipoedem-die-grosse-last-der-dicken-beine-26741503

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