Lifestyle

In der Küche mit dem Hecht des Karpfenteichs

Andreas Döllerer gilt als Alchemist der Spitzenküche. Er verwandelt Ochsenmark in Jakobsmuscheln, vermählt Milch mit Zirbenduft und zaubert Teig aus zermahlenen Felsen.

Andreas Döllerer erhält am 27. Jänner von der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung" (FAZ) eine begehrte Auszeichnung. Da wird er zum "Internationalen Koch des Jahres" ernannt. Frei übersetzt bedeutet das: Döllerer zählt zu besten Köchen der Welt. Der Gourmetkritiker der FAZ, Jürgen Dollase, begründet die Wahl recht trocken mit Döllerers "inspiriert-moderner Regionalküche". Dabei versetzt sich Döllerer in Gedanken beim Kochen nicht selten Millionen Jahre zurück in die Vergangenheit. Etwa bei seinem Gericht "Gletscherschliff". Da verarbeitet er Millionen Jahre alte Felsen, die vom Druck des Eises der Pasterze auf dem Großglockner zermahlen wurden, zu einem Teig. Diesen einzigartigen mineralhaltigen Geschmack überträgt Döllerer beim Backen auf Fenchelknollen. Dieses Geschmackserlebnis ist weltweit einzigartig. Kein Wunder, dass auch die deutschen Gourmets verrückt spielen.

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