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Sprache in Zeiten von Corona: In der Pandemie kommt es auch auf die Wortwahl an

Wörter wie "Verdachtsfall" oder "abgesondert" sind mittlerweile Teil der Alltagssprache. Welchen psychologischen Effekt solche Begriffe haben können. Und welche Alternativen es gibt.

Unser Sprachgebrauch hat sich seit Ausbruch der Pandemie stark verändert. SN/stock.adobe.com/zerbor
Unser Sprachgebrauch hat sich seit Ausbruch der Pandemie stark verändert.

Das Online-Wörterbuch Wiktionary setzt den Begriff "Verdachtsfall" mit einem "Tatbestand" gleich. Und als Unterbegriff wird der "Spionage-Verdachtsfall" genannt.

"Verdachtsfall" sei ein Paradebeispiel dafür, wie in der Pandemie Begriffe aus Spezialbereichen wie der Kriminalistik in den allgemeinen Sprachgebrauch übergegangen sind, schildert Michael König. König ist studierter Psychologe und Gesundheitswissenschafter sowie Diakoniewerk-Geschäftsführer für Salzburg und Tirol. "Als Vertreter einer Sozialorganisation höre ich, wie es vor allem älteren Menschen in der Krise geht - und was manche Leitbegriffe mit ihnen machen." ...

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Aufgerufen am 29.10.2020 um 05:25 auf https://www.sn.at/panorama/medien/sprache-in-zeiten-von-corona-in-der-pandemie-kommt-es-auch-auf-die-wortwahl-an-94206766