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"Vor künstlicher Intelligenz muss man keine Angst haben"

Anastassia Lauterbach ist eine führende Expertin in Sachen künstlicher Intelligenz. Im SN-Interview beschreibt sie, ab wann ein Gerät als schlau gilt. Sie erläutert, wieso Maschinen oft rassistisch sind. Und sie ordnet die Vergewaltigung von Toastern ein.

Frau Lauterbach, Sie haben Psychologie studiert. Sie haben einen Doktor in Slawistik. Sie haben jahrelang in der Finanzbranche gearbeitet. Wie wird man mit dieser Vita Expertin für künstliche Intelligenz (AI)? Anastassia Lauterbach: Ich bin halt ein leicht merkwürdiges Tierchen (lacht). Nein, dazu gibt es eine konkrete Geschichte. Ich trainiere ja auch Aufsichtsräte. Und im Mai 2016 wurde ich eingeladen, einen englischen Aufsichtsrat zu beraten. Dabei hat mich ein Vorstand etwas zu einem 70-Millionen-Deal um künstliche Intelligenz gefragt. Im Gespräch habe ich gemerkt, dass er keine Ahnung hatte, was AI ist. Ich habe dann im September gemeinsam mit einer Bekannten einen Artikel zu AI in einer US-Zeitschrift veröffentlicht. Und schon im November kam die Anfrage, ob ich ein Buch dazu schreiben könnte.

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