Medien

Wie sich die Medien in der Wiener Terrornacht verhielten

1300 Beschwerden beim Presserat sind ein "Negativrekord". Warum aber posten auch Private die brutalen Videos?

Manche (Boulevard-)Medien zeigten von der Terrornacht wohl mehr als sie zeigen sollten. Andere hielten sich an weniger explizite Bilder – wie dieses hier. SN/APA/HERBERT NEUBAUER
Manche (Boulevard-)Medien zeigten von der Terrornacht wohl mehr als sie zeigen sollten. Andere hielten sich an weniger explizite Bilder – wie dieses hier.

"Anlässlich der schrecklichen Attacken in Wien weisen wir eindringlich auf den Persönlichkeitsschutz der Opfer hin", appellierte der Österreichische Presserat in der Wiener Terrornacht. Ungeachtet dessen zeigten Medien wie oe24.at und krone.at Augenzeugenvideos, in denen auf Menschen geschossen wurde. Was einen Sturm der Entrüstung entfachte: Bis Dienstagnachmittag waren beim Presserat bereits mehr als 1300 Beschwerden eingegangen.

"Das ist ein absoluter Negativrekord", sagt Luis Paulitsch vom Presserat. Bisher hielt die traurige Bestmarke das von der "Kronen Zeitung" abgedruckte Foto von ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 03.12.2020 um 08:37 auf https://www.sn.at/panorama/medien/wie-sich-die-medien-in-der-wiener-terrornacht-verhielten-95119720