Österreich

225 Angriffe auf Zugbegleiter

Laut ÖBB ist die Zahl an Übergriffen auf Bahnpersonal im Jahr 2017 um 37 Prozent gestiegen. Deshalb sollen in Zukunft noch mehr Zugbegleiter mit Kameras ausgestattet werden.

 SN/anton prlic

Pöbeln, herumschreien, stoßen, schlagen: Am Donnerstag gaben die ÖBB bekannt, wie oft Bahnpersonal in den Zügen im Jahr 2017 den Aggressionen der Passagiere ausgesetzt war. Um es vorwegzunehmen: Die Vorfälle häufen sich. Im Vorjahr wurden 52 Übergriffe auf Zugbegleiter mit Verletzung dokumentiert sowie 173 ohne Verletzung. Macht in Summe: 225. Im Jahr 2016 waren es 164, 2013 lediglich 83. Den Anstieg um 37 Prozent erklärt ÖBB-Sprecher Roman Hahslinger so: "Die Diskussion um Übergriffe wird bei uns intensiv geführt, darum sind die Zugbegleiter auch angehalten worden, jeden Vorfall zu melden." Also auch jenen, wenn sich der Fahrgast im Ton vergreift. Schwere Verletzungen seien aber die "absolute Ausnahme".

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