Österreich

Doping: OGH-Urteil lässt Ex-Radprofi Denifl hoffen

Der Oberste Gerichtshof hob die Dopingurteile gegen die Ex-Langläufer Max Hauke und Dominik Baldauf teilweise auf. Denn Österreich sei nicht verpflichtet, im Ausland begangene Dopingvergehen zu verfolgen. Genau das könnte Ex-Radfahrern wie dem Tiroler Stefan Denifl in ihren Berufungsverfahren nützen. Denifl hatte im Rahmen der "Operation Aderlass" mit zwei Jahren teilbedingter Haft die bisher strengste Strafe in Österreich erhalten.

Ex-Radprofi Stefan Denifl im Vorjahr bei seinem Prozess am Landesgericht Innsbruck. SN/APA/EXPA/ JOHANN GRODER
Ex-Radprofi Stefan Denifl im Vorjahr bei seinem Prozess am Landesgericht Innsbruck.

Am Freitag werden die Strafprozesse gegen die Ex-Langläufer Dominik Baldauf und Max Hauke (beide 28) am Landesgericht Innsbruck zum Teil wiederholt. Das ist nötig, weil der Oberste Gerichtshof (OGH) die Urteile gegen die geständigen Dopingsünder bei der "Operation Aderlass" in zwei Punkten aufgehoben und eine Neuverhandlung angeordnet hat.

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