Österreich

Ex-Radprofi Denifl erhält neuen Dopingprozess

Die Beschwerde, die der ehemalige Berufssportler über seinen Verteidiger Norbert Winkler beim Obersten Gerichtshof eingebracht hatte, war erfolgreich. Das Höchstgericht zerpflückte das Ersturteil aus Innsbruck regelrecht und kritisierte zu wenig präzise, "pauschale Ausführungen". Für Denifl geht es um viel - im ersten Prozess hatte er zwei Jahre Haft erhalten und es waren fast 350.000 Euro seines Vermögens für verfallen erklärt worden.

Stefan Denifl im Jänner 2020 beim Auftakt seines ersten Prozesses in Innsbruck.  SN/apa
Stefan Denifl im Jänner 2020 beim Auftakt seines ersten Prozesses in Innsbruck.

Auch im finanziell weitaus größten Fall nach der Anti-Doping-Razzia "Operation Aderlass" von Februar 2019 hielt das Ersturteil des Landesgerichts Innsbruck einer Überprüfung durch den Obersten Gerichtshof (OGH) nicht stand. Der frühere Tiroler Berufsradrennfahrer Stefan Denifl (34) bekommt demnächst einen neuen Prozess. Das Höchstgericht hob das Urteil, mit dem Denifl im Jänner 2021 wegen schweren gewerbsmäßigen Betrugs zu zwei Jahren Haft, davon acht Monate unbedingt, verurteilt worden war, auf. Der OGH fand im Ersturteil unzureichende Begründungen und er vermisste Feststellungen zum ...

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