Österreich

Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie: "Die Wartezeit beträgt bis zu drei Monate"

Im Jänner schlug Paul Plener, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am AKH Wien, Alarm: Da seine Station überfüllt war, musste er Patienten, die normalerweise stationär aufgenommen werden, abweisen.

Paul Plener, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am AKH Wien. SN/meduni wien
Paul Plener, Leiter der Kinder- und Jugendpsychiatrie am AKH Wien.

Wie hat sich die Situation auf Ihrer Station entwickelt? Paul Plener: Der Andrang ist weiterhin hoch. Für gewöhnlich tritt in den Ferien Entspannung ein, heuer ist das bisher nicht so.

Welche Probleme hat die Pandemie verstärkt? Wir sehen viele Jugendliche mit Essstörungen, Suizidalität, Selbstverletzungen und depressiven Symptomen. Angststörungen sind bei Jugendlichen ebenfalls gestiegen, aber das sehen wir auf unserer Station weniger.

Wie entscheiden Sie, wen Sie behandeln? Wir können nur jene stationär aufnehmen, die ganz dringend ...

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