Vordenken

Coronakrise: "Wir müssen Pläne für danach machen"

Warum das Pläneschmieden so wichtig ist und wo die Gesellschaft kippen könnte. Ein Gespräch mit der Salzburger Psychoanalytikerin Ulrike Hutter.

In einer Krise ist es wichtig, den Weitblick nicht zu verlieren. SN/stockadobe.com
In einer Krise ist es wichtig, den Weitblick nicht zu verlieren.

Die verschärften Beschränkungen aufgrund der Coronakrise gelten auf unbestimmte Zeit. Es gibt keine Frist mehr. Wie lang kann eine Gesellschaft so etwas durchhalten? Ulrike Hutter: Das ist nicht so eindeutig zu beziffern. Aber ein psychologisches Erklärungsmodell der Krisenbewältigung beschreibt Phasen, durch die Menschen gehen, wenn etwas sehr Dramatisches in ihr Leben einbricht. Diese Phasen können wir nun auch zugrunde legen. Erst leugnet man. Dann kommen Wut und Zorn. Schließlich wird verhandelt. Es folgen eine Stimmung der Depression und letztlich Akzeptanz.

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