Wie soll es weitergehen?

Wie soll es weitergehen?

Was kommt nach der Corona-Pandemie? Die SN laden Vordenkerinnen und Vordenker ein, ihre Gedanken zu unserer Zukunft einer breiten Öffentlichkeit vorzustellen.

Aufgerufen am 10.08.2020 um 10:47 auf https://www.sn.at/politik/innenpolitik/vordenken-wie-soll-es-weitergehen-85727152

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Für die Wiener Architektin Judith Eiblmayr ist die zentrale Schlussfolgerung aus der Coronakrise, dass Städte und Dörfer wieder eine gesunde Struktur erhalten müssen. Dabei brauche es auch Feminismus, wie sie im SN-Interview sagt.

Die Pandemie hat das Wohnen in den Mittelpunkt gerückt. Und das könnte sich künftig ganz wesentlich ändern.

Wie kommt die Welt aus dem Corona-Schlamassel? Der Industrielle Hannes Androsch hat eine Reihe von Vorschlägen.

Die Halbleiterindustrie ist eine Schlüsselbranche und das Rückgrat der Digitalisierung. Europas Souveränität hängt davon ab, ob wir auf solche systemrelevanten Kompetenzen zurückgreifen können.

Durch das Coronavirus machen wir eine Ohnmachtserfahrung, die für viele Menschen in armen Weltregionen seit jeher Alltag ist.

Der italienische Neurobiologe Stefano Mancuso über menschliche Dummheit, die Intelligenz der Pflanzen und warum wir die Coronapandemie als freundlichen Hinweis annehmen sollten.

Die vergangenen Wochen hat Renée Schroeder persönlich als "aufoktroyierte Notbremse" erlebt. Sie ist überzeugt, dass wir uns eine neue Wertigkeit suchen müssen.

Die Maßnahmen der Bundesregierung waren richtig und zeigen Wirkung. Ihre juristische Umsetzung ist aber zum Teil grob mangelhaft.

Die Digitalisierung sichert unseren Wohlstand. Erste Gedanken für unser digitales Leben mit und nach Corona.

Wir brauchen Zeit. Wir ahnen, was eine gemeinsame Kraftanstrengung zu bewegen vermag.

Der Philosoph Rudolf Burger über Corona und die Folgen der Pandemie für die Gesellschaft.

Um Europa ist dem ehemaligen Präsidenten der EU-Kommission nicht bange. Nationale Süppchen treffen in der Coronakrise nicht den Geschmack des Kontinents, meint Jean-Claude Juncker.

Der Hotelier, Restaurantbetreiber und Politiker Sepp Schellhorn tritt für das Gesundschrumpfen der Tourismusbranche ein. Dazu sind aber rechtliche Voraussetzungen zu schaffen.

Wenn die EU in der Coronafrage keine Gemeinsamkeit findet, besteht die große Gefahr, dass sie als Ganzes über den Jordan geht.

Die UNO ruft angesichts der Coronapandemie zu einem globalen Waffenstillstand auf. Könnte die aktuelle Krise die Welt friedlicher machen? Friedensforscher Wintersteiner bezweifelt das, denn es fehle vor allem eines: globale Solidarität.

Bisher musste in unserem Leben alles schnell gehen. Doch plötzlich ist alles anders. Die Frage ist: Wie gehen wir mit der neuen Zeitrechnung um?

Der Mensch muss den selbstbestimmten Umgang mit Medien erlernen und nach eigenen Standpunkten suchen.

Was wird die Anamnese der Tiroler Fremdenverkehrsindustrie nach dem Coronadesaster ergeben? Welche Schlüsse werden dort und darüber hinaus im Tourismusland Österreich gezogen?

Dirigent Franz Welser-Möst hofft, dass die Krise in der klassischen Musik ein Ende der Extreme und der Spaßgesellschaft bringt.

Warum das Pläneschmieden so wichtig ist und wo die Gesellschaft kippen könnte. Ein Gespräch mit der Salzburger Psychoanalytikerin Ulrike Hutter.

In Zukunft sollte an die Stelle des kapitalistischen Imperativs "Du musst konsumieren" die Frage "Was brauche ich wirklich?" treten, sagt Martin Horváth. Er lebt als Autor und Musiker in Wien. Zuletzt erschien der Roman "Mein Name ist Judith".

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