SN-Serie: 100 Jahre Republik

1923 - alle 15 Monate ein neuer Kanzler

Bankenkrisen, Beamtenabbau, Ausschreitungen wegen eines Zionistenkongresses: Der politische Ausnahmezustand war in der Ersten Republik nicht die Ausnahme, sondern die Regel. Der Kanzlersessel war ein Schleuderstuhl.

Bundeskanzler Ignaz Seipel als Steuermann: Ein Plakat der Christlichsozialen für die Nationalratswahl 1923.  SN/www.picturedesk.com
Bundeskanzler Ignaz Seipel als Steuermann: Ein Plakat der Christlichsozialen für die Nationalratswahl 1923.

Wie unruhig die Zeit nach dem Ersten Weltkrieg in Österreich war, lässt sich allein an der Zahl der Regierungschefs ablesen: In den 20 Jahren von 1918 bis 1938 gab es 15 Kanzler (wobei zwei Regierungschefs mehrmals amtierten). Zum Vergleich: In der Zweiten Republik halten wir nach 72 Jahren jetzt gerade beim 14. Bundeskanzler.

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