Innenpolitik

Shoah: Nachfahren jüdischer Vertriebener auf Spurensuche in Wien

Verfolgt, verjagt, ermordet: Eine Gruppe von Nachfahren jüdischer Vertriebener besucht derzeit Wien und sucht nach dem, was von ihren Familien geblieben ist. Meist ist es nicht mehr als ein Name. Aber es gibt auch Überraschungen.

Rita und Danny Hockman vor der Namensmauer zur Erinnerung an die rund 65.000 ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden.  SN/zim
Rita und Danny Hockman vor der Namensmauer zur Erinnerung an die rund 65.000 ermordeten österreichischen Jüdinnen und Juden.

Als Rita und Danny sich 1976 in London ineinander verliebten, ahnten sie nicht, wie eng ihre Schicksale verwoben waren. "Es war eine Geschichte voller Zufälle", sagt Rita Hockman, die wie ihr Mann in England aufgewachsen ist. Danny nickt. Schritt für Schritt kamen sie dieser Geschichte näher: Beide entstammten sie jüdischen Familien aus Wien, die von den Nazis teilweise ausgelöscht, teilweise vertrieben worden waren. Ihre beiden Mütter waren in den 1930er-Jahren in derselben Volksschule, ohne voneinander zu wissen. Und Ritas Vater ...

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