Weltpolitik

Afrika ist arm und abhängig bis heute

Dem Schwarzen Kontinent macht das Erbe der Kolonialzeit schwer zu schaffen, analysiert der Historiker Jürgen Zimmerer. Die europäischen Staaten aber sind nicht bereit, sich die fortdauernden Wechselwirkungen bewusst zu machen.

Reiterdenkmal in Namibias Hauptstadt Windhuk: Die Kolonialherren haben im früheren Deutsch-Südwestafrika einen Völkermord verübt. SN/www.picturedesk.com
Reiterdenkmal in Namibias Hauptstadt Windhuk: Die Kolonialherren haben im früheren Deutsch-Südwestafrika einen Völkermord verübt.

Die Migration von Afrika nach Europa ist nur der Endpunkt einer Entwicklung, die viel früher begonnen und mit der Dekolonisation nicht aufgehört hat.

Die Armutsmigration deutet darauf hin, dass wir es noch immer mit den Folgewirkungen der europäischen Kolonialherrschaft in Afrika zu tun haben. Was ist ein besonders krasser Beleg für diese Behauptung? Jürgen Zimmerer: Wenn man sich eine Landkarte Afrikas anschaut, erkennt man Grenzen, die zum großen Teil einst von den europäischen Kolonialmächten gezogen worden sind - ...

Angebot auswählen und weiterlesen

Alle Artikel lesen.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Endet automatisch

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

Sie sind bereits Digitalabonnent?

Ihr 30-Tage-Test ist bereits abgelaufen

Die ersten 3 Monate um nur 0,99 Euro pro Monat.

  • Exklusive SN-Plus Inhalte von renommierten SN-RedakteurInnen
  • Täglich die digitale Zeitung als E-Paper in der SN-App
  • Nach 3 Monaten jederzeit kündbar

* Monatspreis nach 3 Monaten: ab 4,50 €

Sie wollen ein anderes Angebot?
Zur Abo-Übersicht

Aufgerufen am 25.10.2020 um 06:53 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/afrika-ist-arm-und-abhaengig-bis-heute-39881314