Analyse

So funktioniert das US-Wahlsystem

Nicht die genaue Abbildung des Wählerwillens, sondern ein klares Ergebnis war den Gründervätern ein Anliegen.

US-Wahl am 3. November. SN/afp/johannes eisele/www.picturedesk.com
US-Wahl am 3. November.

Es ist nicht ohne Ironie, dass ausgerechnet die Covid-Erkrankung des Präsidenten das seltsame US-Wahlsystem in einem besseren Licht erscheinen ließ. Denn formal wird am 3. November nicht der Präsident gewählt, sondern die Mitglieder eines Wahlkollegiums, die dann am 14. Dezember den Präsidenten wählen. Erst wenn diese Wahlergebnisse bis spätestens
23. Dezember im Kongress eintreffen und am 6. Jänner zertifiziert werden, gilt ein Präsident als gewählt. Das Amt muss der neue Präsident laut Verfassung spätestens zu Mittag am
20. Jänner antreten.

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