Weltpolitik

Händchen halten oder nicht? Wie es ist, in Ungarn schwul zu sein

Boldizsár Nagy ist ungarischer Autor und homosexuell. Weil er deswegen zunehmend angefeindet wird, packt er und geht.

Boldizsar Nagy erlebt beides: Menschen, die im Bus aufstehen, wenn er eine Maske in Regenbogenfarben trägt. Einen alten Mann, der ihm daraufhin zuflüstert: „Bleib stark“. SN/privat
Boldizsar Nagy erlebt beides: Menschen, die im Bus aufstehen, wenn er eine Maske in Regenbogenfarben trägt. Einen alten Mann, der ihm daraufhin zuflüstert: „Bleib stark“.

Vor laufenden Fernsehkameras war sein Buch im Vorjahr von einer Parlamentsabgeordneten geschreddert worden. Die Schnipsel schwebten noch langsam zu Boden, als Viktor Orbán, der rechtsnationale Ministerpräsident Ungarns, dazu sagte: "Lasst unsere Kinder in Ruhe!" Es sind alte Geschichten, die Boldizsár Nagy in seinem Buch "Märchenland für alle" neu erzählt hat. Die Helden und Heldinnen sind in Armut lebende Kinder, Opfer von häuslicher Gewalt, Homosexuelle, Transsexuelle. Das Buch bildet Diversität ab - und die Realität. Ein nun in Kraft getretenes Gesetz ...

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Aufgerufen am 03.08.2021 um 07:42 auf https://www.sn.at/politik/weltpolitik/haendchen-halten-oder-nicht-wie-es-ist-in-ungarn-schwul-zu-sein-106860538