Weltpolitik

Jean-Claude Juncker: "Vielleicht werden wir bessere Nachbarn"

Um Europa ist dem ehemaligen Präsidenten der EU-Kommission nicht bange. Nationale Süppchen treffen in der Coronakrise nicht den Geschmack des Kontinents, meint Jean-Claude Juncker.

Jean-Claude Juncker.  SN/robert ratzer
Jean-Claude Juncker.

Sie haben Europa als Liebe Ihres Lebens bezeichnet. Mit welchen Gefühlen blicken Sie heute auf die Europäische Union? Jean-Claude Juncker: Es gibt kaum eine Liebe, die nicht hin und wieder enttäuscht wird. Ich bin enttäuscht von der europäischen Gesamtleistung der vergangenen Wochen. Weil sich am Anfang der Coronakrise herausgestellt hat, dass Solidarität in Europa kein spontaner Reflex ist, sondern organisiert werden muss. Dagegen ist die Rückkehr zu den nationalen Bezugsrahmen die erste Geste, die Regierungen eingefallen ist. Das ist auch ...

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